Veröffentlicht am 24.08.2026 08:12

Ein Stück Prärie für den eigenen Garten

Wenn in den immer trockener werdenden Sommermonaten die Blüten im Garten rar werden, bieten Präriestauden eine interessante Möglichkeit der Gartengestaltung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer im Gartentipp für den August. (Foto: Stadt Bayreuth )
Wenn in den immer trockener werdenden Sommermonaten die Blüten im Garten rar werden, bieten Präriestauden eine interessante Möglichkeit der Gartengestaltung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer im Gartentipp für den August. (Foto: Stadt Bayreuth )
Wenn in den immer trockener werdenden Sommermonaten die Blüten im Garten rar werden, bieten Präriestauden eine interessante Möglichkeit der Gartengestaltung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer im Gartentipp für den August. (Foto: Stadt Bayreuth )
Wenn in den immer trockener werdenden Sommermonaten die Blüten im Garten rar werden, bieten Präriestauden eine interessante Möglichkeit der Gartengestaltung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer im Gartentipp für den August. (Foto: Stadt Bayreuth )
Wenn in den immer trockener werdenden Sommermonaten die Blüten im Garten rar werden, bieten Präriestauden eine interessante Möglichkeit der Gartengestaltung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer im Gartentipp für den August. (Foto: Stadt Bayreuth )

Wenn im Sommer die Böden austrocknen und viele Pflanzen kaum noch blühen, können Präriestauden für neue Farbe im Garten sorgen. Die Pflanzen stammen aus den nordamerikanischen Graslandschaften. Sie sind an lange Trockenperioden angepasst und kommen deshalb auch mit Hitze gut zurecht. Stadtgartenamtsleiter Robert Pfeifer stellt die Pflanzung im Gartentipp für August vor.

Blütenpracht trotz Trockenheit
Prärien sind natürliche Graslandschaften Nordamerikas. Viele ihrer Pflanzen bilden tiefe Wurzeln. So können sie auch längere Trockenphasen überstehen. Das macht sie für Gärten interessant, die mit zunehmender Hitze und Dürre zurechtkommen müssen.

Mit Präriestauden und passenden Gräsern lassen sich abwechslungsreiche Pflanzungen gestalten. Die Hauptblüte liegt zwischen Juni und August. Damit sorgen die Pflanzen genau dann für Farbe, wenn andere Bereiche im Garten bereits weniger blühen.

Gelbe Schirmblüten des Präriesonnenhuts setzen einen Kontrast zum Blaugrau des Silberbeifußes und dem Blau des Bleibuschs. Violettrote Prachtscharten und der Palmlilien-Mannstreu mit seinen silbrig-weißen Blüten ergänzen das Bild.

Auch Gräser spielen eine wichtige Rolle. Prärie-Federgras, Bartgras, Indianergras und Rutenhirse geben der Pflanzung Struktur. Die Rutenhirse verfärbt sich im Herbst leuchtend ockergelb.

Auch im Winter attraktiv
Viele Präriestauden und Gräser sind sogenannte Wintersteher. Ihre Blütenstände und Halme bleiben nach der Blüte stehen und sorgen auch im Herbst und Winter für Struktur. Erst im Frühjahr, vor dem neuen Austrieb, werden sie zurückgeschnitten.

Ein Beispiel findet sich an der Albrecht-Dürer-Straße am Rand der Wilhelminenaue. Dort hat das Stadtgartenamt auf rund 75 Quadratmetern eine Präriepflanzung angelegt. Im Hochsommer steht sie in voller Blüte. Wasser benötigt die Fläche nur wenig.

Auch im eigenen Garten lässt sich eine solche Pflanzung anlegen. Wichtig ist ein guter, möglichst tiefgründiger Boden. Zudem brauchen Präriestauden und Gräser ausreichend Platz. Je größer die Fläche, desto natürlicher wirkt die Pflanzung.

Wer besonders viel Platz hat, kann das Bild mit einer Ponderosa-Kiefer ergänzen. Dann kommt dem eigenen Garten zumindest ein kleines Stück Wild-West-Atmosphäre sehr nahe.


Von red
north