Im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre Bayreuther Festspiele“ ist am Freitag, 28. August, das szenische Melodram „Falsche Götter“ von Albert Ostermaier im Friedrichsforum zu erleben. Beginn im Großen Saal ist um 19.30 Uhr.
Ostermaier verbindet in seinem neuen Stück die Nibelungen-Sage mit den drei Nornen der nordischen Mythologie. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen aufeinander, während die Nornen die bekannten Geschichten neu verweben. Aus der „Hisstory“ wird dabei eine „Herstory“. Im Mittelpunkt steht die Frage, was nach der Götterdämmerung bleibt: Utopie oder Dystopie?
Die Rollen der drei Nornen übernehmen Sophie von Kessel, Wiebke Puls und Dennenesch Zoudé. Regie führt Ludger Engel. Die Musik stammt von Richard Wagner, Andreas Höricht und Winfried Zrenner.
Als Melodram verbindet die Inszenierung gesprochenes Wort und Musik zu einer Konzert-Performance. Leitmotive aus Wagners „Götterdämmerung“ werden aufgegriffen, neu arrangiert und in einen modernen musikalischen Kontext gestellt. Das Modern String Quartet und das Voyager Quartet übernehmen die musikalische Gestaltung.
Albert Ostermaier zählt zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der Gegenwart. Seine Werke wurden unter anderem von Karin Beier, Andrea Breth, Kai Voges und Nuran David Calis uraufgeführt.
Falsche Götter
Freitag, 28. August 2026, 19.30 Uhr
Friedrichsforum, Großer Saal