Silke Launert, CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, hat sich lange eingesetzt – nun zahlt es sich für die Gemeinde Weißenohe aus: Das Büro von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den Zuwendungsbescheid für die Sanierung des Benediktinerklosters Weißenohe verschickt. „Ich freue mich sehr, dass das Engagement der vielen Beteiligten nun Früchte trägt. Für mich, Bürgermeister Rudolf Braun, der nach 30 Jahren in Rente geht, Eduard Nöth, Vorsitzender des Fördervereins „Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe“, und den Gemeinderat ist es ein Herzensprojekt“, so Launert.
Sie berichtet, die Ampelregierung habe das Thema lange ausgesessen: „Erst waren viele Voraussetzungen nicht gegeben, doch dann hat alles gepasst und ich habe Druck gemacht, damit Fördermittel nach Weißenohe fließen.“ Zunächst habe sie wegen aktueller Sparmaßnahmen befürchtet, dass an älteren Projekten gespart werde. Launert sprach Weimer sogar zufällig im Aufzug darauf an: „Weil es mir wichtig war, dass Geld für das wunderschöne Benediktinerkloster eingestellt wird.“
Weißenohe erhält nun 5,3 Millionen Euro Projektförderung: 2026 bis zu 265.000 Euro, 2027 bis zu 2,65 Millionen Euro und 2028 bis zu 2,385 Millionen Euro. Die Bundeszuwendung ist für die denkmalgerechte Sanierung und den Umbau des Prälatenbaus zur Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes vorgesehen, ohne externe Technikzentrale im Gästehaus.