In der Lighthouse Kirche am Wittelsbacherring hat der Stadtjugendring Bayreuth seine Frühjahrsvollversammlung abgehalten. Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsverbände sowie Gäste aus Politik und Jugendarbeit nutzten die Gelegenheit, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und aktuelle Entwicklungen und Aufgaben zu diskutieren.
Hausherr Kai Flottmann, der leitende Pastor, eröffnete die Versammlung mit einem Grußwort und stellte die Arbeit der Lighthouse Kirche vor. Dabei betonte er die Bedeutung offener Begegnungsräume für junge Menschen in der Stadt. Auch der Dritte Bürgermeister Stefan Schuh, Lena Herrmannsdörfer vom Bezirksjugendring sowie Maximilian Röder, Vorsitzender des Kreisjugendrings, richteten ihre Worte an die Anwesenden. In ihren Beiträgen hoben sie insbesondere die engagierte Arbeit des Stadtjugendrings hervor und lobten die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres gab Vorstandsmitglied Melanie Teufel. In ihrem Rückblick auf das Jahr 2025 stellte sie exemplarisch zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen vor, die das breite Spektrum der Jugendarbeit des Stadtjugendrings Bayreuth verdeutlichen.
Im Anschluss präsentierte Geschäftsführer Stefan Greißinger den Jahresabschluss. Die finanzielle Lage wurde dabei transparent und nachvollziehbar dargestellt. Kassenprüfer Thomas Schubert bestätigte eine ordnungsgemäße Buchführung und beantragte die Entlastung des Vorstands, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde. Ein freier Posten in der Vorstandschaft konnte bei der angesetzten Nachwahl jedoch nicht besetzt werden. Hier bleibt der Stadtjugendring weiterhin auf der Suche nach engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern.
Beschlossen wurde zudem ein Nachtragshaushalt. Dieser war notwendig geworden, da der Verkauf des bisherigen 9-Sitzer-Busses bereits im Jahr 2025 erfolgt ist und der Stadtjugendring inzwischen als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt wurde. Die entstehenden Kosten werden vollständig durch die Leersche Stiftung der Stadt Bayreuth getragen, sodass für den Jugendring selbst keine zusätzliche finanzielle Belastung entsteht.
Unter dem Punkt „Sonstiges“ informierte der Vorstand abschließend über anstehende Termine und Projekte. Besonders hervorgehoben wurde dabei das Familienfest am 14. Mai in der Wilhelminenaue, zu dem bereits jetzt herzlich eingeladen wird. Die Frühjahrsvollversammlung machte deutlich: Der Stadtjugendring Bayreuth ist ein zentraler Akteur der lokalen Jugendarbeit – getragen von großem Engagement, aber auch angewiesen auf weitere Unterstützung aus der Gesellschaft.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN SJR
Der Stadtjugendring Bayreuth ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In ihm sind eine Vielzahl an Vereinen und Verbänden aus der Jugendarbeit in der Stadt Bayreuth organisiert. Als Dachorganisation vertritt er die Interessen und Belange der Jugend und Jugendgruppen gegenüber der Stadt bzw. über den Bayerischen Jugendring auch auf staatlicher Ebene. Neben der administrativen Tätigkeit bietet der Stadtjugendring seinen Mitgliedsorganisationen auch konkrete Hilfen und finanzielle Unterstützung. Als Servicestelle versteht sich der Jugendring als Ansprechpartner für die Belange und Projekte der Jugendarbeit in der Stadt Bayreuth und möchte durch gezielte Angebote wie das Jugendforum die Jugendpartizipation voranbringen. Ein eigenes Veranstaltungsprogramm auch in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt rundet das Angebot ab