Veröffentlicht am 17.04.2026 10:38

Wenig Rücksicht im Gedränge

Foto: gmu
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Zwischen Auslagen, Infoständen und dichtem Besucherandrang, wurde die Bayreuther Innenstadt, bei den Mobilitätstagen am vergangenen Wochenende, erneut zur Bühne eines altbekannten Konflikts: jenem zwischen Fußgängern und Radfahrern. Wo eigentlich ein Fahrverbot gilt, wird dennoch gefahren – mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit.

Es entsteht der Eindruck: Gefahren wird, wo es gerade passt, Verbotszonen gelten eher als unverbindlich. Konsequenzen sind kaum zu spüren. Das Problem ist nicht neu. Seit Jahren wird beklagt, dass sich viele Radfahrer in der Innenstadt nicht an die geltenden Regeln halten, auch bei Großveranstaltungen, wenn sich die Menschen dicht an dicht durch die Straßen bewegen. Gerade dort, wo viele Menschen zusammenkommen, sollte jedoch gelten, was eigentlich selbstverständlich ist: absteigen und schieben. Dass es auch anders geht, zeigen diejenigen, die ihr Rad in solchen Situationen rücksichtsvoll an die Hand nehmen.


Von Gabriele Munzert
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