Veröffentlicht am 03.08.2026 17:50

Anekdoten rund um die Bayreuther Festspiele

Foto: red
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Am Sonntag, 9. August, erzählt Stephan Müller, der selbst seit drei Jahrzehnten Komparse im Festspielhaus ist, die schönsten Anekdoten aus der langen Festspielgeschichte. Der Vortrag beginnt um 10.30 Uhr im Seminarraum 5 in der Volkshochschule Bayreuth im RW21. Der Eintritt ist frei.

So eine echte Bayreutherin war vor 120 Jahren nicht immer einfühlsam. Als sich der junge Sänger Leo Slezak, ein „Zwei-Meter-Mann“, schüchtern über das „ein wenig“ zu kurze Bett und die erschöpfte Nachtruhe beschwert, bekommt er von der Hauswirtin zu hören, dass ihr Haus nicht für „Giraffen” eingerichtet sei! Der berühmte Schriftsteller Mark Twain („Tom Sawyer“) berichtet, dass ein harter Kampf um Ess- und Trinkbares entbrannt ist. Es bleiben „tausend hungrig” und „man hat schwer zu kämpfen, um sich in Bayreuth vor dem Verhungern zu retten.“ Und da ist noch der kleine Bub, der im „Tannhäuser“ als kleiner Liebesgott durch die Lüfte flog. Ängstlich entkam ihm ein kleines Strählchen, das sich auf die Bühne ergoss - just in dem Moment als Walther von der Vogelweide „Wer ist’s dort im brünstigen Gewande“ sang.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis Montag, 3. August, bei der Volkshochschule Bayreuth unter www.vhs-bayreuth.de oder telefonisch unter 0921 50703840 wird gebeten.


Von Onlineredaktion
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