Veröffentlicht am 27.02.2026 12:58

Allein auf dem Stimmzettel: Christian Brunner vor sicherer Wiederwahl in Bindlach?

Foto: jm
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In Bindlach ist die Lage vor der Bürgermeisterwahl ruhig. Während andere Gemeinden im Landkreis viele Bewerber haben, gibt es hier nur einen Kandidaten. Amtsinhaber Christian Brunner tritt wieder an. Gegenkandidaten gibt es nicht. Bei seiner Nominierung sagte er: „Ich möchte weiterhin dafür sorgen, dass wir gemeinsam wachsen, gestalten und füreinander da sind.“

Die CSU hat Brunner einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Auch die Ortsverbände in Bindlach und Ramsenthal unterstützen ihn geschlossen. Der 39-jährige Familienvater ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2020 steht er an der Spitze der Gemeinde. Er gilt als verlässlich, bürgernah und zukunftsorientiert.

Dass er ohne Gegenkandidaten antritt, wertet Brunner als großen Vertrauensbeweis. „Das ist ein starkes Vertrauenssignal, über das ich mich sehr freue und das ich als Verpflichtung verstehe“, sagte er. „Es ist für mich Ansporn, weiterhin engagiert, transparent und nahbar zu arbeiten.“

Rückblickend nennt der Bürgermeister ein Projekt, das für ihn besonders wichtig war. „Für mich steht der Neubau des Feuerwehrgerätehauses sinnbildlich für die Entwicklung“, sagte Brunner. „Es war ein großes Gemeinschaftsprojekt, gut geplant und finanziell verantwortungsvoll umgesetzt.“

Für die Zukunft hat er klare Ziele. „Mein Herzensprojekt ist, Bindlach generationengerecht weiterzuentwickeln – für Jung und Alt“, sagte er. Auch ohne politischen Wettbewerb will er den Austausch fördern. „Ich setze auf offenen Austausch im Gemeinderat und auf den direkten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden“, erklärte Brunner.

Am Wahltag sollten die Menschen seiner Meinung nach trotzdem ihre Stimme abgeben. „Neben dem Bürgermeister werden auch Gemeinderat, Landrat und Kreistag gewählt“, sagte er. „Vor allem aber ist Wählen ein wichtiges Signal für Demokratie, Mitbestimmung und Interesse an der Entwicklung unserer Gemeinde und des Landkreises.“


Von Jessica Mohr
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