Mit dem Ende des Bayreuther Volksfestes am 31. Mai 2026 zieht das BRK Bayreuth eine positive Bilanz. Aus Sicht des BRK verlief das Fest bis zum Stand von 17 Uhr ruhig, friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Wie in jedem Jahr stellte das BRK die medizinische Absicherung der Festbesucherinnen und Festbesucher sicher. Hierfür wurde auf dem Festgelände ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) eingerichtet.
Zum Einsatz kamen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den BRK-Bereitschaften Bad Berneck, Bayreuth I, Creußen, Gefrees, Mistelgau, Pegnitz und Warmensteinach sowie aus der Rettungshundestaffel und der Wasserwacht Bayreuth. Durchschnittlich waren täglich elf Einsatzkräfte vor Ort. Während der ruhigeren Nachmittagsstunden war die Personalstärke geringer als in den Abendstunden.
Neben der Besetzung des Medizinischen Versorgungszentrums waren die Einsatzkräfte regelmäßig als Fußstreifen auf dem Festgelände unterwegs. Dadurch konnten sie bei Notfällen schnell per Funk zum Einsatzort entsandt werden. In schwerwiegenderen Fällen erfolgte der Transport der Patientinnen und Patienten mittels Fahrtrage in das MVZ. Der Sicherheitsdienst unterstützte die Rettungskräfte dabei, indem er die Wege durch die Menschenmengen freihielt.
Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an den zehn Festtagen rund 600 Einsatzstunden. Hinzu kamen etwa 70 Stunden für den Auf- und Abbau der Container sowie die Einrichtung des Medizinischen Versorgungszentrums.
Während des Volksfestes wurden rund 50 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Das Spektrum der Hilfeleistungen reichte von kleineren Verletzungen, die mit einem Pflaster behandelt wurden, bis hin zur Erstversorgung schwererer Notfälle bis zum Eintreffen eines Notarztes. In fünf Fällen war ein Transport in ein Krankenhaus erforderlich. Alle übrigen Patientinnen und Patienten konnten nach der Behandlung wieder entlassen werden.
Bemerkenswert ist, dass Alkohol- oder Drogenkonsum bei den versorgten Personen keine wesentliche Rolle spielte.
Ein durchweg friedliches Fest bescheinigen auch Lena Engelmann, Florian Förster und Sylvia Pöhlmann, die am Sonntagnachmittag Dienst hatten. Sie betonen zudem, dass sich immer mehr Menschen ausdrücklich für die geleistete Hilfe bedanken – eine Entwicklung, die von den Einsatzkräften sehr geschätzt wird.
Besonders in Erinnerung blieb auch in diesem Jahr der Besuch einer Rollstuhlfahrerin, die sich mit einem kleinen Stofftier für die Unterstützung des BRK bedankte.
Alle eingesetzten Helferinnen und Helfer engagierten sich ehrenamtlich, unentgeltlich und in ihrer Freizeit in der Festwache. Ihr Ziel war es, bei medizinischen Notfällen schnell vor Ort zu sein und den Festgästen kompetent zu helfen.