Die Universität Bayreuth startet mit der Sanierung ihrer Sportanlagen in eine neue Phase der Campusentwicklung. Den Auftakt bildet die Modernisierung am Bayreuther Zentrum für Sportwissenschaft (BaySpo). Ziel sind bessere Trainingsbedingungen und zeitgemäße Bewegungsflächen für Studierende und Beschäftigte.
Für das Projekt sind knapp zwei Millionen Euro eingeplant. In den kommenden Jahren wird das Sportgelände schrittweise erneuert und an aktuelle Anforderungen angepasst. Ein erster Meilenstein ist bereits erreicht: Der sanierte Hauptrasenplatz steht ab dem Sommersemester 2026 wieder für Lehre und Hochschulsport zur Verfügung. Weitere Bauarbeiten folgen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung der Leichtathletikanlagen. Die bisherige Anlage wird reduziert und neu strukturiert. Künftig stehen zwei Kunststoffbahnen zur Verfügung. Die frei gewordenen Flächen werden anderweitig genutzt, unter anderem für eine Finnenbahn. Diese bietet eine gelenkschonende Laufstrecke. Ergänzt wird das Angebot durch vier 100-Meter-Sprintbahnen.
Auch die Kurvenbereiche der Laufbahn werden umgebaut. Auf einer Seite entsteht ein kleiner Kunstrasenplatz für den Lehr- und Hochschulsport. Gegenüber ist ein moderner Trainingsbereich geplant. Dort sollen Angebote wie Calisthenics, Ninja Warrior und Hyrox möglich sein. Die Flächen sind so konzipiert, dass sie auch in der Lehre genutzt werden können.
Weitere Maßnahmen betreffen die Sprung- und Wurfanlagen. Bereiche für Weit-, Hoch- und Stabhochsprung sowie für Kugelstoßen werden erneuert. Zusätzlich entstehen auf den Anlaufflächen zwei Basketballfelder im 3x3-Format.
Die Universitätsleitung sieht in dem Projekt ein klares Signal. Nicole Kaiser, Kanzlerin der Universität, sagt: „Wir investieren hier gerade in diesen Zeiten ganz gezielt, um unseren Studierenden und Beschäftigten langfristig bestmögliche Rahmenbedingungen bieten zu können. Dass wir mit diesem Projekt nun sichtbar vorankommen, ist ein wichtiges Signal: Wir gehen mit der Zeit, wir schaffen Qualität und wir tun das verantwortungsvoll und nachhaltig.“
Auch aus fachlicher Sicht ist der Umbau bedeutsam. Tim Ströbel, Direktor des BaySpo, betont: „Die Sanierungsmaßnahmen und Modernisierung der Sportanlagen ermöglichen es uns, Studierenden und Lehrenden ein Umfeld zu bieten, das dem aktuellen Stand sportwissenschaftlicher Anforderungen entspricht. Die neuen Trainingsbereiche stärken unseren Standort und die Attraktivität unserer Studienangebote gleichermaßen.“