Veröffentlicht am 31.03.2026 10:17

Differenzierung im Mathematikunterricht

Foto: red
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Die Regierung von Oberfranken fördert ein neues Bildungsprojekt. Es erhält rund 313.000 Euro aus dem EU-Programm INTERREG Bayern–Tschechien 2021–2027. Der Titel: „Materialien für differenzierten Mathematikunterricht“ (MaDiMat).

Studien wie PISA zeigen ein Problem. Viele Schulen bieten zu wenig unterschiedliche Lernangebote. Sie berücksichtigen die verschiedenen Fähigkeiten, Interessen und Lerntempi der Schülerinnen und Schüler oft nicht ausreichend.

Hier setzt das Projekt an. Beteiligt sind die Universität Bayreuth und die Westböhmische Universität in Pilsen. Ihr Ziel: Lehrkräfte und Studierende besser auf heterogene Klassen vorbereiten. Der Unterricht soll stärker auf individuelle Bedürfnisse eingehen. So können Schülerinnen und Schüler ihre Stärken besser entwickeln.

Das Projekt entwickelt passende Lernmaterialien. Sie sind flexibel und passen sich dem Leistungsniveau der Lernenden an. Die Materialien sind für alle Schularten und die Jahrgangsstufen 1 bis 13 gedacht. Studierende und Lehrkräfte aus Bayern und Tschechien arbeiten daran mit.

Zusätzlich gibt es Seminare und Fortbildungen. Nach der Entwicklung begleiten die Projektpartner den Einsatz der Materialien im Unterricht.

Das Projekt läuft drei Jahre. Insgesamt kostet es rund 611.000 Euro. Ein großer Teil entfällt auf die Universität Bayreuth. Die Förderung deckt 80 Prozent der Kosten des bayerischen Projektpartners.

INTERREG ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Es unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Regionen. Finanziert wird es aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Für Projekte im bayerisch-tschechischen Grenzraum stehen insgesamt 99 Millionen Euro bereit.


Von Jessica Mohr
jm
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