Veröffentlicht am 19.05.2026 14:07

Schwerer Verkehrsunfall

Foto: red
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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Dienstagmorgen an der Kreuzung bei Eichenbirkig ereignet. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Zahlreiche Einsatzkräfte sowie zwei Rettungshubschrauber waren vor Ort.

Stoppschild offenbar missachtet
Gegen 6 Uhr war ein weißer Citroën-Transporter von Eichenbirkig in Richtung Rabenstein unterwegs. Im Fahrzeug saßen ein 31-jähriger Fahrer sowie dessen 49-jähriger Beifahrer.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei missachtete der Fahrer an der Kreuzung zwischen Oberailsfeld und Waischenfeld offenbar das dort geltende Stoppschild und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten Skoda, der von einem 34-Jährigen gesteuert wurde.

Der Zusammenstoß hatte schwere Folgen: Der Transporter wurde durch die Wucht des Aufpralls in ein angrenzendes Feld geschleudert, überschlug sich und blieb auf der Beifahrerseite liegen.

Ersthelfer retten Insassen aus Fahrzeug
Mehrere Ersthelfer reagierten sofort und befreiten die beiden Männer aus dem Transporter, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen. Der 49-jährige Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Auch der Fahrer des Transporters sowie der Skoda-Fahrer wurden verletzt.

Alle drei Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Schwere der Verletzungen der beiden anderen Männer machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

„Die schnelle Hilfe der Ersthelfer war in dieser Situation enorm wichtig“, hieß es aus Einsatzkreisen.

Großaufgebot an Rettungskräften
An der Unfallstelle waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Oberailsfeld, Langenloh, Waischenfeld, Körzendorf und Rabeneck im Einsatz. Zudem landeten zwei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle.

Die Polizei Pegnitz zog zur Klärung des genauen Unfallhergangs einen Gutachter hinzu. Während der Unfallaufnahme kam es im Bereich der Kreuzung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 Euro beziffert.


Von Jessica Mohr
jm
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