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Samuel Schindler Shootingstar bei U20-WM | inbayreuth.de
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Veröffentlicht am 12.01.2024 08:43
Veröffentlicht am 12.01.2024 08:43

Samuel Schindler Shootingstar bei U20-WM

Samuel Schindler (19): Von den Bayreuth Tigers zur U20-WM in Schweden und zurück. (Archivbild: Stefan Dörfler)
Samuel Schindler (19): Von den Bayreuth Tigers zur U20-WM in Schweden und zurück. (Archivbild: Stefan Dörfler)
Samuel Schindler (19): Von den Bayreuth Tigers zur U20-WM in Schweden und zurück. (Archivbild: Stefan Dörfler)
Samuel Schindler (19): Von den Bayreuth Tigers zur U20-WM in Schweden und zurück. (Archivbild: Stefan Dörfler)
Samuel Schindler (19): Von den Bayreuth Tigers zur U20-WM in Schweden und zurück. (Archivbild: Stefan Dörfler)

Großer persönlicher Erfolg für Samuel Schindler. Der 19 Jahre alte Verteidiger der Bayreuth Tigers wurde nicht nur für die vergangenen Junioren-Weltmeisterschaften nominiert. Mit seinen Leistungen trug er maßgeblich zum erklärten Ziel Klassenerhalt des deutschen Eishockey-Nachwuchses bei.

„Mein erstes großes Turnier“, sagt Schindler im Rückblick – um dann den Blick direkt nach vorne zu richten.

Samuel Schindler von den Bayreuth Tigers bei U20-WM

Vom Deutschen Eishockeybund (DEB) wurde der Tigers-Verteidiger nach dem Klassenerhalt im Entscheidungsspiel gegen Norwegen prompt zum besten Verteidiger im deutschen Kader gekürt. Ob Schindler damit gerechnet habe? „Nicht unbedingt. Aber ich habe beim 2:6 gegen Lettland ein Tor erzielt und wurde zum besten deutschen Spieler gekürt. Im letzten Spiel kam er jedoch nicht mehr zum Einsatz. „Gegen Kanada musste ich im Spiel zuvor zwei Checks einstecken.“

Lies auch: Flügelspieler Victor Knaub hat die Bayreuth Tigers verlassen.

Beim Sieg in Memmingen am Sonntag (7. Januar 2024) stand der gebürtige Pilsener erstmals nach seinem WM-Abenteuer in Schweden wieder für die Tigers auf dem Eis. Vor Saisonbeginn kam Schindler mit einer Förderlizenz des EHC Ingolstadt nach Bayreuth. Spielpraxis wolle er sammeln, ließ der schüchtern wirkende Jungspund verlauten. Die bekommt er in Bayreuth. In 22 Spielen stand er seitdem auf dem Eis, steuerte zwei Tore und sieben Vorlagen bei. Es gibt 19-Jährige, die das nicht schaffen. „Es war eine gute Entscheidung nach Bayreuth zu kommen. Ich entwickle mich hier weiter, habe eine gute Beziehung zu Trainer Rich Chernomaz“, sagt der Mann mit der Nummer 7 auf dem Trikot. Schindler ist trotz seines jungen Alters selbstkritisch genug, um zu wissen, dass er noch Luft nach oben hat. „Ich kann noch besser werden, vor allem schneller. Und ich sollte noch mehr Muskelmasse zulegen“, sagt er selbst.


Eishockey-Oberliga und Abitur parallel für Samuel Schindler

Angesprochen auf ein individuelles Highlight im Trikot der Bayreuth Tigers nennt Schindler ein Spiel, bei dem seine Eltern und Großeltern aus Pilsen auf der Tribüne saßen. Unglücklicherweise war das beim 2:10 gegen den unangefochtenen Ligaprimus Blue Devils Weiden Mitte Oktober. „Ich habe den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt, leider war das nicht genug“, sagt Schindler.

Parallel zur Oberliga-Saison mit den Bayreuth Tigers feilt der Youngster derzeit an seinem Abitur. Das will er dieses Jahr am Sportgymnasium in Pilsen ablegen. „Für gewöhnlich bin ich etwa alle drei Woche in Tschechen. Nach den Weltmeisterschaften habe ich jedoch etwas Nachholbedarf. Die kommende Zeit bin ich wohl immer zu Wochenanfang nach den Spielen ein bis zwei Tage in Pilsen“, sagt Schindler vor dem Training. Im Heimspiel am Freitag gegen den Tabellenzweiten Deggendorf will er zeigen, dass er nicht nur international, sondern auch national in der Oberliga auftrumpfen kann.


Von Jürgen Lenkeit
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