Sehr erfolgreich gestaltete das Rollstuhlbasketball-Zweitbundesligateam des RSV Bayreuth eine Woche vor Saisonbeginn in der RBBL2, Division A, am heutigen Samstag die Zwischenrunde im Rollstuhlbasketball-Deutschlandpokal in Jena. In der dortigen Werner-Seelenbinder-Halle galt es zwei Aufgaben zu bestehen, um sich für das Achtelfinale des Pokalwettbewerbs zu qualifizieren, in dem dann auch die Bundesligisten in den Wettbewerb eingreifen.
Im ersten Spiel traf der RSV heute Nachmittag auf ALBA Berlin. Das Team ist am Ende der vergangenen Saison von der Division A der RBBL2 in die drittklassige Division B der RBBL2 abgestiegen. Dabei zeigte sich das Team des brasilianischen Headcoaches Hugo Vinicius von Anfang an dominant. Nach dem ersten Viertel führten die Bayreuther bereits mit 24:13, zur Halbzeit stand es 45:17, der RSV hatte das zweite Viertel somit vorentscheidend mit 21:4 gewonnen.
In der zweiten Halbzeit blieben die Bayreuther weiter auf Erfolgskurs, 22:6 ging der dritte Abschnitt an die Bayreuther und auch im letzten Viertel zeigte sich der RSV mit 28:9 überlegen. Somit hatte der RSV die erste Partie gegen ALBA Berlin souverän mit 95:32 für sich entschieden.
Im zweiten Spiel traf der RSV am späten Abend auf den Gastgeber des Turniers, die Jena Caputs. Die Caputs zählen seit Jahren zu den stärkeren Teams der Regionalliga 1 und wollten das Turnier in heimischer Halle so erfolgreich wie möglich gestalten.
Das erste Viertel ging letztlich mit 18:9 an den RSV, 26:8 endete der zweite Abschnitt. Zur Halbzeit lagen die Bayreuther somit standesgemäß mit 44:17 vorne. Als das dritte Viertel auch mit 22:5 gewonnen wurde, war die Vorentscheidung zugunsten des RSV gefallen. Im letzten Viertel ließ die Konzentration bei den Bayreuthern etwas nach, letztlich stand es nach 40 Minuten 73:41 für den Zweitbundesligisten.
Der RSV hat sich somit für das Pokal-Achtelfinale qualifiziert. Dies war angesichts der Höhe der Ergebnisse ein guter Erfolg, zumal die Vorbereitung auf die ersten Pflichtspiele der Saison 2026/27 nur sehr kurz war. Bedingt durch die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft, an der einige Akteure des RSV teilgenommen haben, konnte die Mannschaft bislang lediglich drei gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. In jedem Fall dienten die Spiele in Jena somit der Weiterentwicklung des Teams als Mannschaft.
Am kommenden Samstag, 17. Oktober, um 15 Uhr wird es für den RSV dann in der RBBL2, Division A, ernst: Um 15 Uhr geht es dann im ersten Punktspiel der Saison gegen die Allianz Rollers aus Ulm.