Veröffentlicht am 26.01.2026 11:42

ÖPNV-Förderung: 31,5 Millionen Euro für Oberfranken

Foto: Mohr
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Der öffentliche Nahverkehr in Oberfranken erhielt auch 2025 starke Unterstützung. Rund 31,5 Millionen Euro flossen in Busse, Angebote und neue Mobilitätsformen. Die Mittel stellte der Freistaat Bayern bereit. Beim Deutschland-Ticket beteiligte sich der Bund.

Neue Busse für den Linienverkehr
Für die Erneuerung der Busflotten gab es 3,6 Millionen Euro. Verkehrsunternehmen konnten damit 42 neue Linienbusse anschaffen. Vier Busse fahren elektrisch. Die übrigen nutzen alternative Kraftstoffe, meist HVO100. Alle Fahrzeuge sind barrierefrei ausgestattet. Sie müssen mindestens acht Jahre im Linienverkehr eingesetzt werden.

Entlastung für Auszubildende
Schülerinnen, Schüler und Auszubildende profitieren von vergünstigten Tickets. Um Einnahmeverluste auszugleichen, erhielten die 13 Landkreise und kreisfreien Städte in Oberfranken 8 Millionen Euro.

Mehr Angebot im Nahverkehr
Weitere 6,7 Millionen Euro gingen als allgemeine ÖPNV-Zuweisungen an die Aufgabenträger. Das Geld dient der Verbesserung des Angebots. Möglich sind neue Linien, dichtere Takte oder Kooperationen.

Beitritt zum VGN unterstützt
Alle oberfränkischen Aufgabenträger sind seit 2024 Mitglied im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg. Für Kosten im Zusammenhang mit dem Verbundbeitritt flossen 2025 knapp 6 Millionen Euro.

Bessere Mobilität auf dem Land
Vor allem in ländlichen Regionen bleibt Mobilität eine zentrale Aufgabe. Für Rufbusse und flexible Fahrmodelle standen 3,8 Millionen Euro bereit. Ziel ist ein verlässliches Angebot auch abseits der Ballungsräume.

Digitale Vernetzung
Für digitale Projekte wie Fahrgastzählsysteme gab es 45.000 Euro Förderung.

Ausgleich für das Deutschland-Ticket
Das Deutschland-Ticket bringt Vorteile für Fahrgäste, verursacht aber Einnahmeverluste bei Unternehmen und Aufgabenträgern. Diese wurden 2025 mit 7 Millionen Euro ausgeglichen. Bund und Land übernahmen jeweils die Hälfte.


Von Jessica Mohr
jm
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