Veröffentlicht am 26.01.2026 09:02

Schneeglätte sorgt für mehrere Unfälle

Foto: red
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In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es aufgrund des Schneefalls zu vier Unfällen auf der A9 zwischen Pegnitz und Bayreuth.

Gegen 21 Uhr verunfallte ein 29-jähriger mit seinem Audi beim Abfahren an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd. Im Kurvenbereich der Ausfahrt schleuderte der Audi-Fahrer in die Leitplanke und verursachte einen Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Kurze Zeit später, gegen 00:00 Uhr. verlor ein 58-jähriger die Kontrolle über seinen Smart. Er kollidierte kurz nach der Rastanlage Pegnitz in Richtung Berlin mit der Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Weiter ging es gegen 01:00 Uhr für die Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Bayreuth. Zwischen den Anschlussstellen Trockau und Pegnitz erwischte es einen 25-jährigen BMW-Fahrer. Auf der schneebedeckten Fahrbahn kam das Fahrzeug ins Schlingern und prallte in die Leitplanke, so dass ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro entstand.

Zum Abschluss, gegen 05:00 Uhr, ereignete sich der schwerste Unfall kurz vor dem PWC Sophienberg in Richtung Berlin. Ein 57-jähriger konnte seinen Sattelzug aufgrund der Glätte nicht mehr kontrollieren und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug verkeilte sich in der Schutzplanke und blockierte die rechte Fahrspur und die Standspur.

Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt um vom Rettungsdient ins Krankenhaus nach Pegnitz gebracht. Die A9 musste in diesem Bereich zeitweise komplett gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauern noch an.

Bei allen Unfällen war eine nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich. Es wird appelliert, dass Fahrzeugführer bei winterlichen Straßenverhältnissen vorausschauend, rücksichtvoll und mit angepasster Geschwindigkeit fahren.

Zudem kam es im Laufe Nacht zu vielen Verkehrsbehinderungen durch liegengebliebene Fahrzeuge. Es wird darauf hingewiesen, dass Winterreifen bei diesen Wetterverhältnissen verpflichtend sind.

Weiterhin wird gebeten, dass der Schwerverkehr und Transportfahrzeuge auf der Autobahn möglichst den geräumten, rechten Fahrstreifen benutzen um mögliche Behinderungen auf schneebedeckter Fahrbahn zu vermeiden.


Von red
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