Die Bienen der Regierung von Oberfranken waren auch im vergangenen Jahr wieder fleißig. Sie produzierten fast 40 Kilogramm Honig, der in der Vorweihnachtszeit an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung verkauft wurde. Dabei kamen 670 Euro zusammen. Der Erlös geht als Spende an die Stadtmission Bayreuth. Regierungspräsident Florian Luderschmid übergab den symbolischen Scheck gemeinsam mit Personalratsvorsitzendem Alexander Burkhardt an Volker Sommerfeldt, den Leiter der Stadtmission.
Die Stadtmission Bayreuth unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen. In ihrem offenen Café in der Bayreuther Innenstadt erhalten Gäste kostenlos Kaffee, Kuchen oder ein warmes Frühstück. Bezahlt wird nur freiwillig. Anstelle einer Kasse steht eine Spendendose. Wer nichts geben kann, muss auch nichts geben. Willkommen ist jeder, unabhängig von Herkunft, Religion oder persönlicher Situation. Viele der Gäste leben in Armut, sind psychisch belastet oder finden wegen bürokratischer Hürden keinen Zugang zu Hilfe. Die Stadtmission bietet ihnen Gemeinschaft, Wertschätzung und praktische Unterstützung. Sie finanziert sich ausschließlich über Spenden und ist auf weitere Hilfe angewiesen.
Ein besonderer Dank gilt den Imkern Anton Herzing und Martin Heise vom Imkerverein Creußen. Sie betreuen die Bienenvölker der Regierung von Oberfranken. Die Bienen leben im Präsidentengärtlein in Bayreuth, einem ruhigen Garten mit guten Bedingungen. Dort entstand auch im vergangenen Jahr wieder cremiger Honig.