Kontinuität im Spielerkader

BAYREUTH. Seit dem vergangenen Wochenende ist es rechnerisch fix: Die SpVgg Bayreuth wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Bayern spielen.

Dabei hat die Altstadt sogar Geschichte geschrieben, denn weder in der Bundesliga, noch in der Zweiten Bundesliga ab 1974, in der Drittklassigkeit ab 1994 oder der Viertklassigkeit ab 2008 hat in Deutschland je eine Mannschaft, die nach sechs Spieltagen punkt- und torlos war, die Klasse gehalten. „Wenn die Jungs irgendwann in 20 oder 30 Jahren auf diesen Tag, auf diese Saison zurückschauen, dann ist das etwas für die Ewigkeit. Und für unseren Verein eine grandiose Sache“, freut sich Coach Timo Rost.

Nach dem miserablen Saisonstart waren die Oberfranken für viele Abstiegskandidat Nummer eins. Die Mannschaft war am Boden, es ging nichts. Aber dann kam mit Timo Rost ein neuer Trainer, der dem Team ein neue Spielidee vermittelte und der Mannschaft neues Leben einhauchte.

Einige Monate später steht der Trainer nun mit seinem Team der SpVgg auf Rang acht und hat 42 Punkte auf dem Konto. „Wir freuen uns riesig“, so Timo Rost.
„Ich bin stolz, hier in Bayreuth arbeiten zu dürfen und Teil des Vereins, der Mannschaft und den richtigen Fans zu sein“.

15 von 21 Spieler haben Vertrag für nächste Saison
Die Altstädter sind auf dem richtigen Weg und haben sportlich in den letzten Monaten bewiesen, wozu sie fähig sind. Und ein Blick in die Zukunft sieht rosig aus, denn die Mannschaft bleibt größtenteils so zusammen. In der vergangenen Woche wurden die Verträge der Stammspieler Ivan Knezevic und Chris Wolf verlängert, damit haben nun 15 der 21 Akteure im Kader der Bayreuther ein gültiges Arbeitspapier für die kommende Saison. Timo Rost wollte seinen Kader für die nächste Spielzeit zumindest im Gerüst frühzeitig zusammen haben, genau dieses Ziel ist nun erreicht.

Die letzten drei Spiele gewinnen
Aber bevor es in die kommende Spielzeit geht, stehen diese Saison noch zwei Partien an (das Spiel beim FC Augsburg II fand gestern nach Redaktionsschluss statt). Das Saisonziel Klassenerhalt ist zwar erreicht, doch „abschenken“ will die Altstadt natürlich keine Begegnung. „Wer uns kennt, wer mittlerweile auch die Mentalität der Mannschaft kennt, der weiß, dass die Jungs jedes Spiel gewinnen wollen. Wir wollen jetzt auch noch in Rosenheim gewinnen und Buchbach zu Hause schlagen, ganz klar“, gibt der Altstädter Coach vor.

ms