Veröffentlicht am 01.04.2026 10:04

Friedrichsforum: Vorverkauf gestartet

Foto: jm
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Endlich ist es soweit: Das Friedrichsforum steht kurz vor der Eröffnung. Ein wichtiger Schritt ist geschafft: Das eigene Ticketing ist jetzt verfügbar.

Ab dem 1. April können Karten für die Eigenveranstaltungen bis Ende Mai gebucht werden. Das Programm ist vielfältig. Im Mittelpunkt steht das Festival 150, ergänzt durch weitere Angebote.

Ein Höhepunkt ist Wagners „Götterdämmerung“. Es spielt das Festspielorchester Dresden unter der Leitung von Kent Nagano. Auch die Hofkapelle München mit Dirigent Rüdiger Lotter und Tenor Daniel Behle verspricht einen starken Abend. Gleiches gilt für das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim mit Pianist Joseph Moog und Dirigent Marcus Bosch.

Wer es kompakter mag, findet im „Ring – ein Orchesterabenteuer“ eine schnelle Fassung des Zyklus. Die Jenaer Philharmonie spielt das Werk in gut einer Stunde. Trotz Kürze entsteht ein geschlossenes sinfonisches Bild.

Neben Klassik gibt es Jazz: Am 12. Mai tritt Stephanie Lottermoser im Kleinen Saal auf. Außerdem zeigt der Brandenburger Kulturstadl eine weitere Aufführung der Komödie „Neurosige Zeiten“. Die Nachfrage dürfte hoch sein.

Alle Veranstaltungen stehen auf der Website des Friedrichsforums. Dort gibt es Infos und Tickets. Eigenveranstaltungen sind gekennzeichnet. Weitere Termine folgen in den nächsten Wochen. Karten gibt es auch an der Theaterkasse Bayreuth.

Ausgewählte Termine:

10. Mai, 18 Uhr, Großer Saal
„Kings of Bravura“

Die Hofkapelle München spielt Bravourarien von Mozart. Tenor Daniel Behle singt. Das Konzert folgt historischer Aufführungspraxis.

12. Mai, 20 Uhr, Kleiner Saal
Stephanie Lottermoser

Die Saxophonistin verbindet Jazz mit Groove und Emotion. Sie zählt zu den prägenden Stimmen der deutschen Szene.

16. Mai, 19.30 Uhr, Großer Saal
„Der Ring – ein Orchesterabenteuer“

Die Jenaer Philharmonie spielt Wagners Zyklus in einer kompakten Fassung. Die Musik verdichtet die wichtigsten Motive zu einem Ganzen.

17. Mai, 18 Uhr, Großer Saal
„Schubert!“

Das Orchester der Opernfestspiele Heidenheim spielt mit Joseph Moog am Klavier. Dirigent ist Marcus Bosch. Das Programm zeigt Schuberts Rolle als Wegbereiter der Romantik.

19. Mai, 19.30 Uhr, Kleiner Saal
„Neurosige Zeiten“

Eine Komödie über eine vorgetäuschte Normalität – mit viel Chaos und Witz.

22. Mai, 19.30 Uhr, Großer Saal
„Wagner Plus“

Das Orchester der Dresdner Musikfestspiele spielt Werke von Weber, Mendelssohn und Elgar. Am Cello: Jan Vogler. Dirigent ist Jean-Christophe Spinosi.

24. Mai, 16 Uhr, Großer Saal
„Götterdämmerung“

Der Abschluss des Wagner-Zyklus in konzertanter Form. Das Projekt der Dresdner Musikfestspiele setzt auf historische Aufführungspraxis und wurde international beachtet.


Von Jessica Mohr
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