Ein Buch zum 100-jährigen Jubiläum der Altstadt

BAYREUTH. Im Jahr 2021 feiert die SpVgg Bayreuth ihr 100-jähriges Bestehen. Neben etlichen Veranstaltungen rund um diese beeindruckende Marke soll es auch ein Buch geben. „Es hat ja schon drei Jubiläumsbücher gegeben, die größtenteils in Form einer Chronik die Jahre der SpVgg dargestellt haben. Ich möchte mit der Gruppe von Autoren, alles Bayreuther die in irgendeiner Weise bereits Artikel veröffentlicht haben, etwas mehr in die Tiefe gehen, Geschichten erzählen, die über eine Chronik hinausgehen. Es gibt so viele Stories, die man so nicht in einer Tageszeitung zu lesen bekommt“, erklärt Uwe Glaser, der den Tribünenkult organisiert und federführend für dieses Projekt agiert. Es wird mit einem Buchumfang von 350 bis 400 Seiten kalkuliert.

100 Euro investieren

Es gibt auch die Möglichkeit, als sogenannter „Gönner“ seinen Teil dazu beizutragen. Denn die SpVgg ist mit der Finanzierung des Buches nicht belastet, im Gegenteil, das eingenommene Geld soll in die Infrastruktur fließen. Es besteht nun die Option, 100 Euro für die Finanzierung des Buches dazuzugeben. Dann erhält man ein Exemplar und wird im Gönnerverzeichnis namentlich aufgehführt. Wer sich für das Thema “Gönner” interessiert kann Glaser unter goenner@tribuenenkult.de kontaktieren.

Viele besondere Anekdoten

Dieses Buch soll natürlich etwas ganz Besonderes für jeden Altstadt- aber auch Fußball-Fan werden. „Es soll zum einen ein Buch sein, das man durchblättern kann, um nur die Bilder anzuschauen aber genauso ein Lesebuch, das man auf einer beliebigen Seite aufschlagen kann und gefesselt von der Geschichte der Spielvereinigung wird. Vor allem die kleinen Episoden von Zeitzeugen beziehungsweise erzählt von ehemaligen Spielern sollen einen besonderen Einblick geben“, berichtet Uwe Glaser. Einblick in die Emotionen rund um die Mannschaft und den Verein, einen Blick auf die Typen oder auch kleine Episoden nach dem Motto “Pleiten, Pech und Pannen”, wie die, als man nach einem Auswärtsspiel in Osnabrück einen Spieler vergessen hat und das erst in Frankfurt gemerkt hat, fallen unter diese Rubrik.

Jeder kann sich melden

Um das Buch einzigartig und besonders zu machen, brauchen Glaser & Co. natürlich die Hilfe von Leuten, die etwas über die Altstadt zu berichten haben. „Wir haben aktuell eine Liste von 70 bis 80 Punkten, über die wir schreiben wollen. Die wichtigsten Spieler, die größten Rivalen, die bedeutendsten Spiele, besondere Präsidenten oder Trainer. Natürlich darf auch ein Blick auf die Spielstätten nicht fehlen und auch Fans sollen zu Wort kommen“, gibt Glaser Einblicke in die Pläne des Buches. „Diese ganzen Themen wollen wir mit Geschichten ausschmücken, daher brauchen wir Zeitzeugen.“ Ab der Regionalligazeit sei alles sehr gut dokumentiert und es gibt noch viele Spieler, die sich da beteiligen wollen. Vor allem für die Zeit vor 1969 sind die Informationen teilweise sehr dünn. „Input bräuchten wir zum Beispiel ganz konkret zum Ausbau der Jakobshöhe oder dann zu besonderen Ereignissen wie der Telefonreportage in der Milchbar im Jahr 1959. Grundsätzlich kann sich jeder melden, der Geschichten zur Spvgg – auch aus Fansicht – erzählen kann“, sagt Glaser.

Bilder seien dabei ganz wichtig, denn davon lebt so ein Buch. Deswegen werden Fotos aus privaten Archiven, speziell aus der älteren Zeit, gesucht. Wer dahingehend etwas anzubieten hat, oder anderweitig Interesse oder Anregungen hat, der kann sich gerne unter 1921@tribuenenkult.de melden.

ms