Die Woche der fränkischen Basketballderbys

Foto: Thorsten Ochs.

BAYREUTH. Die letzten beiden Heimspiele in easyCredit Basketball Bundesliga bescheren medi bayreuth zum Abschluss der Hauptrunde eine fränkische Derbywoche. Vor dem Oberfrankenderby am Freitag gegen Brose Bamberg (Tip-Off 19:00 Uhr) steht für die Mannschaft von Raoul Korner am morgigen Dienstag um 19:00 Uhr das Aufeinandertreffen mit dem unterfränkischen Rivalen aus Würzburg auf dem Programm.

Die Partie gegen s.Oliver Würzburg musste aufgrund der Teilnahme der Unterfranken am Finale des FIBA Europe Cups verschoben werden und stopft nun den Terminkalender beider Teams in der letzten Woche der regulären Saison nochmals so richtig. In Zahlen heißt dies: drei Spiele innerhalb von nur fünf Tagen.

Während medi bayreuth nach zuletzte zwei Auswärtsniederlagen (beim MBC und in Ulm) in der heimischen Oberfrankenhalle gerne an die vorangegangenen Heimspiele gegen Bonn und Berlin anknüpfen möchte, wollen die Würzburger ihre aktuelle Auswärtsserie von drei Niederlagen in Folge (in Ulm 94:95 n.V., in Oldenburg 93:109 und am Sonntag in Berlin 69:108) durchbrechen.

Die Erinnerung an das Hinspiel sollte dem Team von Head Coach Raoul Korner die nötige Motivation geben, um morgen Abend in eigener Halle nochmals richtig Gas zu geben. Dabei zählt das medi Team natürlich auch in den beiden Frankenderbys erneut auf möglichst viel Rückenwind durch die Unterstützung vom Publikum in der Oberfrankenhalle.

Raoul Korner: „Mir ist das Hinspiel in Würzburg noch allzu gut im Gedächtnis, als wir nach einer großartigen ersten Hälfte danach komplett den Faden verloren und so das Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Diese vier Punkte Differenz gilt es nun aufzuholen, um die Würzburger in der Tabelle zu überholen. Um das zu schaffen, müssen wir die Dreipunktelinie verteidigen und in der Offensive den Ball bewegen. Was mir aber am Wichtigsten ist: dass wir uns in den letzten Spielen vor unseren Fans daheim von unserer besten Seite zeigen und so noch die eine oder andere Humba mit den Kids tanzen können.”

red