Veröffentlicht am 29.07.2026 12:04

Der „Mister RSV” bleibt auch in der kommenden Zweitligasaison an Bord

Center und Teammanager Sebastian Gillsch (beim Korbwurf, hier in der Partie gegen Hannover United in der vergangenen RBBL-Saison) bleibt dem RSV auch in der kommenden Zweitbundesligasaison erhalten. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Center und Teammanager Sebastian Gillsch (beim Korbwurf, hier in der Partie gegen Hannover United in der vergangenen RBBL-Saison) bleibt dem RSV auch in der kommenden Zweitbundesligasaison erhalten. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Center und Teammanager Sebastian Gillsch (beim Korbwurf, hier in der Partie gegen Hannover United in der vergangenen RBBL-Saison) bleibt dem RSV auch in der kommenden Zweitbundesligasaison erhalten. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Center und Teammanager Sebastian Gillsch (beim Korbwurf, hier in der Partie gegen Hannover United in der vergangenen RBBL-Saison) bleibt dem RSV auch in der kommenden Zweitbundesligasaison erhalten. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Center und Teammanager Sebastian Gillsch (beim Korbwurf, hier in der Partie gegen Hannover United in der vergangenen RBBL-Saison) bleibt dem RSV auch in der kommenden Zweitbundesligasaison erhalten. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)

Sebastian Gillsch wird auch in der kommenden Zweitbundesligasaison im Rollstuhlbasketball-Team des RSV Bayreuth mitwirken. Das gab der Verein am heutigen Mittwoch bekannt.

Der 34-Jährige, mit 4.5 Punkten klassifizierte Center und Teammanager Sebastian Gillsch ist der „Mister RSV” schlechthin, sein Engagement geht weit über das Mitwirken auf dem Spielfeld hinaus. Vieles von dem, was den Verein heute ausmacht, wäre ohne sein Wirken nicht möglich gewesen. Auch über den RSV hinaus ist er als Landestrainer und Leiter im Landesstützpunkt Rollstuhlbasketball in Nürnberg tätig. Nach dem Rücktritt von Malik Abes fungierte er in der vergangenen RBBL-Saison auch für die Rest-Saison als spielender Headcoach des RSV.

Zu den Aufgaben von Sebastian Gillsch als Teammanager des RSV gehören die Gespräche mit Sponsoren und Partnern, die Kaderplanung, die Organisation von Spieltagen und Auswärtsfahrten, die Arbeit an neuen Projekten, die Weiterentwicklung bestehender Strukturen und die vielen Entscheidungen, die im Hintergrund getroffen werden müssen.

„Seit vielen Jahren prägt Sebastian Gillsch unseren Verein wie kaum eine andere Person. Als Spieler, Teammanager und treibende Kraft hinter zahlreichen Entwicklungen investiert er unzählige Stunden, um den Rollstuhlbasketballstandort Bayreuth Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Die professionellen Strukturen, die wir in den vergangenen Jahren aufbauen konnten, die Möglichkeiten, die wir unseren Spielerinnen und Spielern bieten können, und die Entwicklung, die unser gesamter Standort genommen hat, basieren auf der Arbeit vieler engagierter Menschen. Sebastian Gillsch trägt dabei seit Jahren einen entscheidenden Anteil”, betont denn auch der RSV in der offiziellen Mitteilung über sein weiteres Engagement.

In der vergangenen Saison hatte Sebastian Gillsch in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) bei seinen Einsätzen im RSV-Team im Durchschnitt 7,5 Punkte, 1,5 Assists und 3,7 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. „Auch auf dem Spielfeld bleibt Sebastian Gillsch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Mit seiner Erfahrung, seinem Spielverständnis und seinem sicheren Wurf bringt er Qualitäten mit, die jeder Mannschaft guttun. Vor allem aber ist er ein Spieler, der Verantwortung übernimmt und sein Wissen an jüngere Mitspieler weitergibt. Sein Einsatz für den RSV Bayreuth endet nicht mit dem Schlusspfiff eines Spiels und wird auch nicht davon abhängig sein, wie lange er selbst noch aktiv auf dem Feld steht. Vielmehr geht es um die langfristige Entwicklung des Vereins, den Aufbau nachhaltiger Strukturen und die Schaffung von Perspektiven für kommende Generationen von Spielerinnen und Spielern.”, erklärte der RSV in seiner Mitteilung

Sebastian Gillsch selbst erklärt zu seinem weiteren Engagement: „Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die wir von unseren Sponsoren, Partnern, Helfern und unserem gesamten Umfeld erhalten. Ohne sie wäre vieles von dem, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, nicht möglich gewesen. Gleichzeitig sehe ich noch großes Potenzial für die Zukunft. Wir haben bereits viel erreicht, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Deshalb freue ich mich darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und meinen Beitrag zur Entwicklung des Vereins zu leisten.“


Von Roland Schmidt
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