Veröffentlicht am 16.07.2026 09:32

Vier Jubiläen - ein Fest

Foto: red
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Die evangelische Nikodemuskirche feiert am Sonntag, 19. Juli, gleich vier Jubiläen auf einmal. Nach einem Festgottesdienst um 10 Uhr, beginnt rund um den Jugendtreff FLUX ein großes Gemeindefest mit Essen, Getränken, Musik und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie.

Der Anlass ist besonders: Die eigenständige Kirchengemeinde Nikodemuskirche besteht seit 50 Jahren. Ebenfalls ihr 50-jähriges Bestehen feiert die Kirchenorgel. Der Anbau der Kirche und der kidsTreff „Neue Heimat“ blicken jeweils auf 20 Jahre zurück. Das Kirchengebäude selbst, hatte bereits 2023 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Die Idee, alle Jubiläen an einem Tag zu feiern, entstand bereits vor mehr als einem Jahr. Pfarrer Thomas Hofmann berichtet, dass sein Vorgänger Dieter Opitz ihn auf die verschiedenen Jahrestage aufmerksam gemacht habe. Statt mehrere Feiern über das Jahr zu verteilen, habe sich die Gemeinde bewusst für ein gemeinsames Fest entschieden. „So können wir gemeinsam auf das Erreichte zurückblicken und vor allem Gott für die Entwicklung unserer Gemeinde danken“, sagt Pfarrer Hofmann.

Bereits im Gottesdienst erwartet die Besucher ein besonderes Programm. Alle Gäste erhalten eine kleine Überraschung. Außerdem wird ein neuer Kurzfilm über die Arbeit des kidsTreffs gezeigt. Pfarrer i. R. Dieter Opitz erzählt zudem bislang unbekannte Geschichten rund um die Entstehung des Kirchenanbaus.

Ab 11.45 Uhr verlagert sich das Festgeschehen rund um den Jugendtreff FLUX. Unter schattigen Bäumen gibt es ein Grillfest, Live-Musik sowie Spiel- und Mitmachangebote für Kinder. Eine große Hüpfburg gehört ebenso zum Programm wie zahlreiche Spiele. Darüber hinaus werden Aquarelle und weitere Kunstwerke gegen eine Spende angeboten. Für Essen und Getränke bittet die Kirchengemeinde lediglich um einen kleinen Unkostenbeitrag.

Mit dem Jubiläum möchte die Gemeinde aber nicht nur zurückblicken. „Wir möchten die Freude am Glauben weitergeben und Menschen zusammenbringen“, betont Pfarrer Hofmann. Gerade in einer Zeit, in der viele Kirchengemeinden kleiner würden, wolle die Nikodemuskirche zeigen, dass Gemeinschaft, Hoffnung und gegenseitige Unterstützung auch heute Menschen verbinden können.


Von Jessica Mohr
jm
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