Veröffentlicht am 02.02.2026 15:52

UV-Schutz im Winter

Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Martin Hertel (Bayerische Staatsforsten), Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus ), Stephan Unglaub (anwesend als Stellvertreter des Landrats), Nazmiye Önal (AOK), Carina Jung (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention – ADP), Marko Ahrens (AOK) und Thomas Helminger (Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth) machen auf dem Ochsenkopf-Gipfel auf das Präventionsprojekt WATCH OUT aufmerksam. (Foto: Landratsamt Bayreuth)
Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Martin Hertel (Bayerische Staatsforsten), Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus ), Stephan Unglaub (anwesend als Stellvertreter des Landrats), Nazmiye Önal (AOK), Carina Jung (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention – ADP), Marko Ahrens (AOK) und Thomas Helminger (Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth) machen auf dem Ochsenkopf-Gipfel auf das Präventionsprojekt WATCH OUT aufmerksam. (Foto: Landratsamt Bayreuth)
Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Martin Hertel (Bayerische Staatsforsten), Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus ), Stephan Unglaub (anwesend als Stellvertreter des Landrats), Nazmiye Önal (AOK), Carina Jung (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention – ADP), Marko Ahrens (AOK) und Thomas Helminger (Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth) machen auf dem Ochsenkopf-Gipfel auf das Präventionsprojekt WATCH OUT aufmerksam. (Foto: Landratsamt Bayreuth)
Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Martin Hertel (Bayerische Staatsforsten), Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus ), Stephan Unglaub (anwesend als Stellvertreter des Landrats), Nazmiye Önal (AOK), Carina Jung (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention – ADP), Marko Ahrens (AOK) und Thomas Helminger (Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth) machen auf dem Ochsenkopf-Gipfel auf das Präventionsprojekt WATCH OUT aufmerksam. (Foto: Landratsamt Bayreuth)
Michael Schreier (Bürgermeister Bischofsgrün), Martin Hertel (Bayerische Staatsforsten), Katrin Kürzdörfer (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus ), Stephan Unglaub (anwesend als Stellvertreter des Landrats), Nazmiye Önal (AOK), Carina Jung (Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention – ADP), Marko Ahrens (AOK) und Thomas Helminger (Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth) machen auf dem Ochsenkopf-Gipfel auf das Präventionsprojekt WATCH OUT aufmerksam. (Foto: Landratsamt Bayreuth)

Die Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Bayreuth, der Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bayreuth und die AOK Direktion Bayreuth-Kulmbach setzen gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) ein deutliches Zeichen für mehr UV-Schutz im Alltag. Das Präventionsprojekt „WATCH OUT” informiert bundesweit über den UV-Index – ein leicht verständliches Maß, das die Stärke der UV-Strahlung anzeigt und Orientierung für den richtigen Sonnenschutz bietet. Ab sofort wird diese Initiative auch in unserer Region verstärkt sichtbar.

Am 18. Januar 2026 fand die erste regionale „WATCH-OUT”-Winteraktion am Ochsenkopf statt – einem der zentralen Wintersportgebiete Nordbayerns.

Mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und der AOK Direktion Bayreuth-Kulmbach informierte die Gesundheitsregionplus Wintersportlerinnen und Wintersportler direkt vor Ort über die Risiken der UV-Strahlung im Winter. Die AOK unterstützte die Aktion mit einem Mitmach-Stand, der viele Besucher anlockte. Vor Ort konnten sich Gäste über UV-Schutz, Hautkrebsprävention und geeignete Schutzmaßnahmen im Winter informieren – ein wichtiger Schritt, um die Bedeutung des UV-Index in der Region bekannter zu machen.

Warum UV-Schutz wichtig ist

Gerade im Fichtelgebirge ist die UV-Belastung im Winter oft höher als erwartet. Mit jedem Anstieg um 1.000 Höhenmeter steigt die UV-Strahlung um etwa 10 Prozent. Frisch gefallener Schnee reflektiert zudem bis zu 90 Prozent der Strahlung. Damit gehören auch die beliebten Ski- und Wandergebiete am Ochsenkopf zu Orten, an denen Vorsicht geboten ist – selbst an frostigen oder bewölkten Tagen.

Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe, sagt: „Gerade bei Aktivitäten im Freien wird die Intensität der UV-Strahlung oft unterschätzt. Mit dem Präventionsprojekt WATCH OUT wollen wir dies ändern. Nur durch ein breites Netzwerk kann es gelingen, den UV-Index im Alltag der Menschen zu verankern und so das Hautkrebsrisiko nachhaltig zu senken.“

Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP, erklärt: „Wir haben kein Sinnesorgan für die UV-Strahlung. Wenn die Haut juckt oder brennt, hat sie bereits massiven Schaden genommen.“

Carina Annalena Jung, Projektleiterin von WATCH OUT, betont: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam nun erstmals auch im Bereich Wintersport in der Region Bayreuth aktiv zu sein.“

Melanie Heinlein-Lodes, Direktorin der AOK Direktion Bayreuth-Kulmbach, ergänzt: „UV-Schutz ist kein Saison-Thema. Als Gesundheitskasse setzen wir uns dafür ein, auch im Winter für den Schutz der Haut zu sensibilisieren.“

Hautkrebs – auch in Bayern ein zunehmendes Problem

Die Zahl der Hautkrebsdiagnosen steigt bundesweit – und macht auch vor Bayern nicht halt. Allein 2023 erkrankten deutschlandweit über 370.000 Menschen neu an Hautkrebs. Besonders gefährlich ist das maligne Melanom (48.000 Fälle), aber auch Basalzell- und Plattenepithelkarzinome treten immer häufiger auf. Hauptgrund: zu hohe UV-Belastung, oft unterschätzt im Alltag.

Die Akteure möchten mit WATCH OUT nun erreichen, dass der UV-Schutz so selbstverständlich wird wie Helm oder Handschuhe beim Wintersport. UV-Index-Tafeln, Informationsangebote und regionale Aktionen sollen helfen, die Menschen in Stadt und Landkreis Bayreuth besser zu schützen.

Tipps für den Wintersport im Fichtelgebirge:

• Sonnenschutz für Gesicht, Lippen und Ohren

• UV-Schutzbrille oder Skibrille

• Kopfbedeckung (Helm, Mütze, Stirnband)

• UV-Index vor der Tour checken

• Mittagssonne möglichst meiden


Von Onlineredaktion
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