Die Stadt Bayreuth hat den Startschuss für die Generalsanierung des Richard-Wagner-Gymnasiums gegeben. Es ist eines der größten Schulbauprojekte der kommenden Jahre. Der Unterricht läuft während der Bauzeit weiter. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte der 2030er Jahre. Die Stadt investiert rund 70 Millionen Euro. Ziel sind moderne, barrierefreie Räume für etwa 830 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 80 Lehrkräfte.
Am 19. Januar fand der Spatenstich statt. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sprach von einer wichtigen Aufgabe für eine familienfreundliche Stadt.
Der Stadtrat hatte die Planungen 2021 beschlossen. Nach einer Pause wurde das Projekt 2023 endgültig bestätigt. Seit Ende 2023 stehen Container-Klassenzimmer bereit. Weitere mobile Räume folgten 2025. Sie ersetzen während der Bauzeit wegfallende Klassen.
Vier Bauabschnitte
Abschnitt 1 (bis 2028)
Sanierung des Gebäudetrakts von 1974. Neubau der Umkleiden, Arbeiten an Turnhalle, Naturwissenschaftsräumen und neuen Klassen. Kosten: rund 19,8 Millionen Euro. Der Freistaat stellt voraussichtlich 8 Millionen Euro Förderung bereit.
Abschnitt 2 (2028–2030)
Aufstockung des Erweiterungsbaus von 1974. Sanierung von Fachräumen, Bibliothek, Aula-Fundament, Informatik- und Werkräumen sowie Klassen- und Kursräumen.
Abschnitt 3 (bis 2032)
Sanierung des Mittelbaus von 1965. Arbeiten an Eingangshalle, Verwaltung, Klassen- und Kunsträumen. Dazu neue Außenanlagen und Lehrerparkplätze.
Abschnitt 4 (bis Mitte der 2030er)
Sanierung des Altbaus von 1908. Erneuerung von Klassenräumen, Aula, Musikräumen und Schulmuseum. Auch der Pausenhof und die Außenbereiche werden neu gestaltet.