SpVgg-Geschäftsführer Jörg Schmalfuß: Das ist jetzt der klare Vorteil im Abstiegskampf

Bei der SpVgg Bayreuth ist das Selbstbewusstsein zurück. Die Altstadt gewann zum Re-Start am Sonntag (15. Januar 2023) gegen die U23 von Borussia Dortmund mit 3:1. Erstmals in dieser Saison erzielte die SpVgg Bayreuth mehr als nur einen Treffer.

Jörg Schmalfuß, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, sagte am Rande des Dortmund-Spiels der Sonntagszeitung, dass sich das Team in einer „guten Phase“ befindet. Der Trend aus der guten Vorbereitung setzte sich auch gegen Dortmund fort. Im Abstiegskampf spürt man auf der Jakobshöhe nun Rückenwind.

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SpVgg Bayreuth: Aufwind im Abstiegskampf

„Die Mannschaft hat sich extrem entwickelt in der Hinrunde. Wir haben etwas gebraucht, um im Profifußball anzukommen“, sagt Schmalfuß mit Blick auf die eine oder andere Partie, in der die Altstadt Lehrgeld gezahlt hat. Er schiebt aber hinterher und betont: „Wenn uns vor einem Jahr jemand gesagt hätte, wir sind nach 18 Spielen nicht Letzter und sind absolut in Schlagdistanz zu den anderen Teams, hätten wir das wohl unterschrieben. Eines jener Teams: der kommende Gegner FC Erzgebirge Aue.

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SpVgg Bayreuth mit „besonderem Spirit“

Wer den Klassenerhalt in der 3. Liga als Ziel hat, der hat den Abstiegskampf fest eingeplant. Dazu soll das „ganz Besondere“ der SpVgg beitragen, wie Dr Wolfgang Gruber es unlängst formulierte. Schmalfuß hilft bei der Interpretation des „Besonderen“. Das Team wurde von seinem Spirit durch die Regionalliga getragen. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, das Team so zusammenzuhalten.“ Lies auch: Einer der Abgänge, Ivan Knezevic, spielt nun beim kommenden Gegner. Er hat sich mit der Sonntagszeitung über Aue und Bayreuth unterhalten.

Drittliga-Aufsteiger hätten in den letzten Jahren immer wieder Vieles umgekrempelt. Für Schmalfuß nicht zwingend erfolgversprechend. „Wir wollten keinen zusammengewürfelten Haufen Profifußballer ansammeln. Wir setzen auf eine Achse: Kolbe, Weber, Lippert, Kirsch, Ziereis und Stockinger“, zählt er auf – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

SpVgg-Geschäftsführer Schmalfuß: Neuzugänge noch möglich

Neuzugänge, oder wenigstens einen, will Schmalfuß nicht kategorisch ausschließen. Das Transferfenster habe schließlich noch bis Ende Januar geöffnet. „Ich gehe davon aus, dass wir nicht nur schauen, sondern auch nochmal tätig werden. Das ist aber eine Sache von Michael Born und Thomas Kleine“, relativiert Vermarkter Schmalfuß. Mit Patrick Scheder und Lukas Chrubasik haben sich zwei Spieler aus Bayreuth verabschiedet.

Vorteil der SpVgg Bayreuth im Abstiegskampf

Worauf Schmalfuß auch setzt, sind einige spezielle Heimspiele; nämlich die gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Zwickau, Meppen, Halle, Oldenburg, dazu Aue – alle müssen noch in Bayreuth bestehen“ schaut Schmalfuß voraus. Vor heimischer Kulisse rechnet er sich einiges aus. Da ist es sicher kein Nachteil, wenn sich die SpVgg Bayreuth als Mannschaft aktuell gut weiterentwickelt. Bestes Beispiel: die zweite Halbzeit gegen Borussia Dortmund.

jle