Veröffentlicht am 21.02.2024 16:58
Veröffentlicht am 21.02.2024 16:58

„Politische Demenz“: Ebersberger kontert Stadtrat Müller

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. BG-Vorwürfe um Investitionsstau an Schulen weist er entschieden zurück. (Archivbild: Lenkeit)
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. BG-Vorwürfe um Investitionsstau an Schulen weist er entschieden zurück. (Archivbild: Lenkeit)
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. BG-Vorwürfe um Investitionsstau an Schulen weist er entschieden zurück. (Archivbild: Lenkeit)
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. BG-Vorwürfe um Investitionsstau an Schulen weist er entschieden zurück. (Archivbild: Lenkeit)
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. BG-Vorwürfe um Investitionsstau an Schulen weist er entschieden zurück. (Archivbild: Lenkeit)

Politische Freunde waren Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und Stephan Müller, Vorsitzender der Fraktion der Bayreuther Gemeinschaft im Stadtrat, wohl noch nie. Dass sie es je werden könnten, wird dieser Tage wieder ein Stück unwahrscheinlicher.

„Eine Art politische Demenz“ und „kaum vollziehbare Kostenmehrungen bei städtischen Bauprojekten“ – das sind Vorwürfe die Stephan Müller, Fraktionsvorsitzender der Bayreuther Gemeinschaft, gegenüber Oberbürgermeister Thomas Ebersberger am Politischen Aschermittwoch erhob. Das lässt der Rathauschef nicht auf sich sitzen.

Oberbürgermeister Ebersberger weist Müller-Vorwürfe klar zurück

Nun kontert Ebersberger. Er wies am Rande des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrats am Mittwoch (24. Februar 2024) die Vorwürfe zurück. Er stellt die Ausgaben für Baumaßnahmen während seiner Amtszeit in den Jahren 2021 bis 2023 denen seiner Vorgängerin Brigitte Merk-Erbe, Parteifreundin von Müller bei der Bayreuther Gemeinschaft, gegenüber.
So seien ab 2021 über 40 Millionen Euro in baulichen Maßnahmen an Schulen kassenwirksam – über 13 Millionen Euro jährlich. Zwischen 2013 und 2019, und damit zu einem Großteil der Amtszeit Merk-Erbes im Rathaussessel, seien dies lediglich knapp 21 Millionen Euro gewesen – weniger als drei Millionen Euro jährlich.


Den Vorwurf kaum nachvollziehbarer Kostenmehrungen konterte Ebersberger mit Kostensteigerungen von etwa 70 Prozent im Bausektor. Das laut eines Medienberichts gescheiterte Bauprojekt von Wohnungen auf dem Post-Areal wies Ebersberger entschieden zurück: „Das Bauprojekt ist nicht gescheitert. Die Verwaltung orientiert sich an Stadtratsbeschlüssen. Ich denke nicht daran, mich von einem Investor unter Druck setzen zu lassen.“ Er verwies darauf, dass auch die Regierung von Oberfranken die städtische Auffassung voll teilen würde.


Von Jürgen Lenkeit
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