Veröffentlicht am 12.03.2026 18:07

Neue Pflegedienstleitung im Reha-Zentrum Roter Hügel

Foto: red
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Seit dem 1. März hat das MEDICLIN Reha-Zentrum Roter Hügel eine neue Pflegedienstleitung: Lena Jahreis ist gebürtige Kulmbacherin und begann ihre berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin bei der Diakonie Kulmbach. Nach Weiterbildungen zur Wundexpertin und Praxisanleiterin folgte 2019 die Qualifikation zur Pflegedienstleitung. Bis Anfang 2022 war Jahreis in verschiedenen Einrichtungen der Diakonie Kulmbach tätig, zuletzt als stellvertretende Pflegedienstleitung der Seniorenwohnanlage Mainpark. „Ich kann nie wirklich stillstehen – ich möchte immer auch umsetzen können, was ich gelernt habe. Die Initiative für Weiterbildungen kam immer von mir“, sagt Jahreis über ihren beruflichen Weg.

Weitere Stationen waren bis Ende Januar 2025 die AWO Karl-Herold-Seniorenwohnanlage und danach das AWO-Seniorenheim Wilhelm-Hoegner-Haus am Rande von München, in dem sie bis Februar 2026 als Pflegedienstleitung tätig war.

Wechsel nach Bayreuth: Neue Herausforderung und Rückkehr in die Heimat

Der Wechsel nach Bayreuth hat für sie mehrere Gründe: Zum einen, wieder heimatnaher zu arbeiten – Kulmbach liegt nur rund 25 Kilometer entfernt. Zum anderen, reizt Jahreis die neue fachliche Herausforderung: „Die Arbeit in einer Rehaklinik ist ein anderes Setting als im Seniorenheim. Die Pflege ist zwar grundsätzlich gleich, aber Aufgaben und Strukturen unterscheiden sich sehr“, erklärt sie. Während in der Altenpflege die palliative Begleitung im Vordergrund stehe, sei in der Rehabilitation natürlich das Ziel, Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in ein selbstständigeres Leben zu begleiten, sagt die neue Pflegedienstleitung.

Erste Eindrücke: Gute Strukturen und offenes Miteinander

Von der Struktur und Kommunikationskultur im MEDICLIN Reha-Zentrum Roter Hügel zeigt sich Jahreis nach den ersten Wochen sehr angetan: „Es gibt hier bereits ein sehr gutes bestehendes Konstrukt. Das Alltagsgeschäft läuft gut, die Kommunikation funktioniert, die Hierarchien sind relativ flach.“ Grundlegende Veränderungen plant sie deshalb zunächst nicht. „Never change a running system!“, sagt sie. Stattdessen möchte sie gemeinsam mit dem Pflegeteam herausfinden, wo Prozesse weiterentwickelt werden können. „Die Pflegekräfte erleben die Abläufe jeden Tag aus einer anderen Perspektive als die Leitung. Deshalb ist mir wichtig, ihre Wünsche und Ideen zu hören.“ Zu Beginn laufe sie deshalb auch selbst einmal im Pflegealltag mit: „Ich ziehe auch wieder den Kittel an um das Alltagsgeschäft hautnah zu erleben.“

Im Fokus: Wertschätzung für Pflegekräfte

Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit ist die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. „Pflegekräfte müssen sich gesehen fühlen. Meine Position ist nicht wichtiger als die der Kolleginnen und Kollegen. Im Gegenteil“, betont Jahreis. Als Führungskraft sei sie eine Teamplayerin mit klaren Werten: Stärkung flacher Hierarchien, eine offene Fehlerkultur sowie ein respektvolles Miteinander. Es ist ihr wichtig, die vorhandenen Teams zu stärken und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Auch im Umgang mit Patientinnen und Patienten setzt sie klare Schwerpunkte: „Die Qualität der Pflege muss einheitlich hoch sein. Die Menschen sollen sich hier gut aufgehoben fühlen und spüren, dass ihnen geholfen wird.“ Dabei sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflege, Therapie und Medizin entscheidend: „Nur wenn alle Hand in Hand arbeiten, können wir die bestmögliche Versorgung gewährleisten.“


Von Onlineredaktion
LV
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