Ein Unfall mit 39 beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Montagabend gegen 19:45 Uhr auf der A9 nahe der Anschlussstelle Bayreuth-Süd, verursacht durch plötzliche Eisglätte. Aufgrund des Unfalls musste die Autobahn vollständig gesperrt werden und viele Menschen blieben bei kaltem Wetter stecken.
In Reaktion auf den Vorfall bat die Integrierte Leitstelle (ILS) die Stadtwerke Bayreuth um Hilfe, um die Unfallbeteiligten vor den kalten Temperaturen zu schützen. In einer halben Stunde traf ein Stadtbus vor Ort ein, der den Betroffenen Wärme und Sicherheit bot. Etwa eine Stunde lang konnten sie sich im Bus aufwärmen, bevor fünf Personen, deren Autos nicht mehr fahrtüchtig waren, zur Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) in Bayreuth transportiert wurden.
Michael Steinmetz, der Leiter des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Bayreuth, erklärte, dass es wichtig ist, in solchen Notfällen schnell zu helfen. Er betonte, dass es für die Stadtwerke selbstverständlich ist, die Rettungsdienste zu unterstützen und dass sie nicht nur für den alltäglichen Verkehr da sind, sondern auch in Ausnahmesituationen. Er äußerte Stolz darauf, mit ihren Bussen einen Beitrag zu leisten und betonte die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit.