Veröffentlicht am 14.03.2026 11:57

Kulturstadl auf großer Bühne

„Neurosige Zeiten“: Eine „irre“ Komödie.	 (Foto: red)
„Neurosige Zeiten“: Eine „irre“ Komödie. (Foto: red)
„Neurosige Zeiten“: Eine „irre“ Komödie. (Foto: red)
„Neurosige Zeiten“: Eine „irre“ Komödie. (Foto: red)
„Neurosige Zeiten“: Eine „irre“ Komödie. (Foto: red)

BAYREUTH.Für die Laiendarsteller des Bayreuther Kulturstadels eröffnet sich eine besondere Gelegenheit: Sie können ihre erfolgreiche Komödie „Neurosige Zeiten“ auf einer großen Bühne präsentieren – im neuen Friedrichsforum.

Eigentlich war die Spielserie längst abgeschlossen. Alle 20 Vorstellungen im Kulturstadl in der Brandenburger Straße waren bereits vor der Premiere restlos ausverkauft. Weitere Termine galten als ausgeschlossen, denn der Spielplan ist dicht – das nächste Kinderstück steht bereits in den Startlöchern.

Eine neue Perspektive eröffnete sich, als Björn Rodday, der neue Leiter des Friedrichs-forums, im Rahmen seiner ersten Gespräche mit der Bayreuther Kulturszene auch den Kulturstadl besuchte. Auf Einladung von Stephan Müller aus dem Vorstand des Vereins Brandenburger Kulturstadl, schaute er sich dort eine Generalprobe der Komödie an. Das Stück überzeugte ihn – ebenso wie die Arbeit des ehrenamt-lichen Ensembles.

Stephan Müller berichtete von den restlos ausverkauften Vorstellungen und bemerkte, man könne die Komödie ja „noch zweimal im Friedrichsforum spielen“. Björn Rodday nahm den Gedanken kurzerhand auf: „Das machen wir!“

Über Einnahmen oder Saalmieten wurde dabei kaum gesprochen. Für Stephan Müller steht vielmehr der symbolische Charakter im Vordergrund: „Der Kulturstadl hat nun seit 43 Jahren Zuschüsse von der Stadt Bayreuth erhalten. Das ist jetzt unser Geschenk zur Einweihung – verbunden mit der Ehre, dass wir als erstes einheimisches Ensemble hier spielen dürfen.“

Seit 2016 beschäftigt sich die Stadt mit der umfassenden Sanierung und Umgestaltung der ehemaligen Stadthalle. Aus dem in die Jahre gekommenen Gebäude entsteht Schritt für Schritt ein modernes Kultur- und Veranstaltungszentrum – das Friedrichsforum, in dem im April dieses Jahres die ersten Veranstaltungen stattfinden sollen.

Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr, Dienstag, 19. Mai, 20 Uhr. Kleiner Saal, Friedrichsforum.


Von Gabriele Munzert
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