HOLLFELD. / BAYREUTH.Mit einem architektonischen Juwel, das in neuem Glanz erstrahlt, gehen die Residenztage Bayreuth in ihr Jubiläumsjahr: Der Morgenländische Bau im Felsengarten Sanspareil ist nach aufwändiger Sanierung fertiggestellt – und rückt damit ins Zentrum der 20. Auflage des Kulturfestivals.
Eingebettet in die einzigartige Felsenlandschaft des Felsengarten Sanspareil gilt der Morgenländische Bau als eines der außergewöhnlichsten Zeugnisse barocker Gartenkunst in Oberfranken. Nach umfangreicher Restaurierung präsentiert sich das Bauwerk nun wieder in seiner ursprünglichen Pracht – und wird erstmals wieder umfassend in das Programm der Residenztage eingebunden.
„Alles scheint Natur“ – unter diesem Motto steht die Jubiläumsausgabe der Residenztage Bayreuth. Kaum ein Ort verkörpert diese Idee eindrucksvoller als Sanspareil, wo Architektur und Landschaft seit der Zeit der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth zu einer kunstvollen Einheit verschmelzen.
Kulturfestival feiert 20. Auflage
Vom 15. bis 17. Mai 2026 lädt die Veranstaltungsreihe bereits zum 20. Mal zu einer Reise in die barocke Erlebniswelt ein. Für Finanz- und Heimatminister Albert Füracker sind die Residenztage „ein Aushängeschild für die kulturelle Vielfalt unseres Freistaats Bayern“. Der Vorverkauf startet am 22. April.
Auch Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel hebt die besondere Bedeutung des sanierten Ensembles hervor: Der Morgenländische Bau werde mit seinem Programmangebot zu einem der Höhepunkte der diesjährigen Ausgabe.
Auftakt im Welterbe
Eröffnet werden die Residenztage am Freitag, 15. Mai, mit einem festlichen Konzert des Münchner Rundfunkorchesters im Markgräfliches Opernhaus. In dem UNESCO-Welterbe erklingen Werke von Händel, Bach und Mozart – ein musikalischer Höhepunkt im historischen Ambiente.
An den beiden Folgetagen verwandeln sich das Opernhaus, das Neue Schloss Bayreuth mit Hofgarten sowie Sanspareil rund um die Burg Zwernitz in lebendige Bühnen barocker Lebensart.
Ein Fest für die ganze Familie
Ob Führungen, Mitmachstationen, Theater, Tanz oder Musik: Das Programm richtet sich bewusst an alle Generationen. „Ein Fest für alle Sinne“, betont Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung. Ziel sei es, die Verbindung von Kunst, Natur und Architektur, wie sie schon im 18. Jahrhundert gedacht wurde, erlebbar zu machen.
Gerade der neu sanierte Morgenländische Bau bietet dafür eine eindrucksvolle Kulisse – als Symbol für die gelungene Verbindung von Denkmalpflege und lebendiger Kulturvermittlung.
Vorverkauf startet im April
Der Kartenvorverkauf beginnt am 22. April 2026 um 9 Uhr. Tickets und Teilnehmerkarten sind an den Museumskassen der Veranstaltungsorte sowie über die Tourist-Information erhältlich. Ein ausführliches Programmheft ist online abrufbar: www.bayreuth-wilhelmine.de.