BAYREUTH.Trotz anhaltender Hitzewelle mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke sehen die Stadtwerke Bayreuth die Trinkwasserversorgung nicht gefährdet. Nach Angaben des Unternehmens liegt der tägliche Wasserverbrauch derzeit bei rund 21 Millionen Litern. In den Hochbehältern stehen zusätzlich etwa 24 Millionen Liter Trinkwasser als Reserve bereit.
„Die Trinkwasserversorgung ist sicher. Wir sind auf Verbrauchsspitzen vorbereitet und verfügen über ausreichende Reserven“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Rützel.
Möglich wird dies durch mehrere unabhängige Wasserquellen. Das Bayreuther Trinkwasser stammt aus Tiefbrunnen, Quellfassungen im Fichtelgebirge sowie aus der Fernwasserversorgung Oberfranken. Die Grundwasserstände seien stabil, auch die Quellfassungen lieferten derzeit ausreichend Wasser.
Dennoch werben die Stadtwerke für einen bewussten Umgang mit Trinkwasser. Vor allem in Hitzeperioden entstünden hohe Verbräuche durch die Bewässerung von Gärten sowie das Befüllen oder Nachfüllen privater Pools. Beete sollten möglichst gezielt morgens oder abends gegossen werden, während Rasenflächen Trockenphasen meist gut überstehen.
Als Alternative empfehlen die Stadtwerke die Nutzung von Regenwasser. Dafür fördern sie den Kauf neuer Regentonnen mit einem Fassungsvermögen ab 200 Litern. Energiekundinnen und Energiekunden erhalten einen Zuschuss von 30 Euro pro Haushalt für Regentonnen, die seit dem 1. März gekauft wurden.
Wer unterwegs Durst bekommt, kann die öffentlichen Trinkwasserbrunnen auf dem Stadtparkett und vor dem Rathaus nutzen. Zudem sind der Unternehmenssitz in der Birkenstraße sowie das Kundencenter Energie & Wasser an der ZOH als Refill-Stationen registriert.
„Beim Trinken soll niemand sparen“, betont Rützel. „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen auch an heißen Tagen zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen.“