Wie zu erwarten war, erwehrte sich Bezirksligist Bavaria Waischenfeld in der heutigen Partie der ersten Hauptrunde im Bayerischen Verbandspokal (Totopokal) gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth zäh, am Ende stand in dem Nachbarschaftsderby aber doch ein deutlicher 5:0-Sieg der Altstadt und damit der Einzug in die zweite Pokal-Hauptrunde zu Buche.
Die Altstadt startete mit Mannschaftskapitän Lucas Zahaczewski im Tor sowie mit den Feldspielern Felix Schäffner, Kelvin Onuigwe, Levi Kraus, Tino Lennerth, Kurt Pestel, Niklas Jeck, Louis Stöcker, Florian Markert, Micah Ham und Adrian Heinle. Im Laufe der zweiten Halbzeit wurden Erijon Shaqiri für Louis Stöcker (60.), Marco Zietsch für Florian Markert (61.), Fabian Dachsbacher für Kelvin Onuigwe (67.), Maximilian Hausmann für Tino Lennerth (82.) sowie Moritz Gindel für Adrian Heinle (82.) eingewechselt.
In der ersten Halbzeit erwehrte sich die Bavaria lange und hielt mit den Gelb-Schwarzen mit viel Einsatz und Motivation gut mit. Der einzige Treffer in den ersten 45 Minuten gelang Stürmer-Neuzugang Kelvin Onuigwe in der 16.Minute zur 1:0-Führung für den Regionalligisten.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte ließ das gastgebende Team aus der Fränkischen Schweiz lange nichts zu, erst in der 60.Minute erhöhte Tino Lennerth auf 2:0 für die Gelb-Schwarzen. Vier Minuten später machte dann ein Eigentor von Jonah Adelhardt den wackeren Waischenfeldern endgültig den Garaus - es stand 3:0 für die SpVgg Bayreuth (64.).
In der 78. Minute erhöhte Levi Kraus auf 4:0 und den Schlusspunkt für die Altstadt setzte der neu gekommene Stürmer Micah Ham mit dem 5:0 in der ersten Minute der Nachspielzeit.
Altstadt-Cheftrainer Lukas Kling bilanzierte nach dem Spiel und dem Weiterkommen in die zweite Pokal-Hauptrunde: „Waischenfeld hat es in den ersten 60 Minuten wirklich gut gemacht, wir haben hingegen in der ersten Halbzeit sehr schlampig agiert und nicht das gespielt, was wir vor der Partie besprochen hatten - demzufolge hatten wir auch Riesen-Probleme. Wir hatten auch Glück, dass die Waischenfelder bei ein bis zwei Torschüssen nicht genug Druck hinter den Ball brachten, sonst hätte das schon mal mit dem Ausgleich ins Auge gehen können. Nach der 60. Minute konnten wir dann das umsetzen, was wir eigentlich wollten und haben entsprechend die Tore gemacht. Im Endeffekt kann man nur sagen Mund abwischen, wir sind weiter und das zählt im Pokal”.
Tore: 0:1 Kelvin Onuigwe (16.), 0:2 Tino Lennerth (60.), 0:3 Jonah Adelhardt (Eigentor, 64.), 0:4 Levi Kraus (78.), 0:5 Micah Ham (90.+1).
Schiedsrichter: Stefan Klerner
Zuschauer: 528