Die SpVgg Bayreuth muss einen weiteren schmerzhaften Abgang vermelden: Nicolas Andermatt wird den Fußball-Regionalligisten verlassen und künftig nicht mehr das Trikot der Altstädter tragen.
Der Schweizer Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison Kapitän der SpVgg und nahm damit auf und neben dem Platz eine wichtige Rolle ein. Andermatt wurde überwiegend im defensiven beziehungsweise zentralen Mittelfeld eingesetzt und brachte mit seiner Erfahrung, seiner Ruhe am Ball und seiner Spielintelligenz wichtige Eigenschaften in das Bayreuther Spiel ein.
Nicolas Andermatt war bereits von 2021 bis 2023 für die SpVgg aktiv, feierte mit der Oldschdod 2022 die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und den Aufstieg in die 3. Liga. Nach weiteren Stationen kehrte er 2024 nach Bayreuth zurück und übernahm in der vergangenen Saison als Kapitän Verantwortung in einer anspruchsvollen Phase. Der 30-jährige Routinier absolvierte in der vergangenen Spielzeit 2025/26 insgesamt 23 Spiele für die Gelb-Schwarzen, erzielte dabei zwei Tore und gab fünf Vorlagen.
Dem Mannschaftskapitän lag nach Aussage der Vereinsverantwortlichen ein Vertragsangebot der SpVgg für die kommende Saison vor. Nach gemeinsamen Gesprächen hat sich Nicolas Andermatt jedoch dazu entschieden, dieses Angebot nicht anzunehmen und eine neue sportliche Herausforderung zu suchen.
„Nico war in der vergangenen Saison unser Kapitän und ein wichtiger Ansprechpartner innerhalb der Mannschaft. Er hat Verantwortung übernommen, sich immer professionell verhalten und seine Erfahrung eingebracht. Wir hätten den Weg mit ihm gerne fortgesetzt, respektieren aber seine Entscheidung. Für seinen Einsatz im Trikot der SpVgg bedanken wir uns ausdrücklich und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute“, erklärt Cheftrainer Lukas Kling.
Gleichzeitig laufen die Planungen für das defensive Zentrum bereits weiter. Die SpVgg befindet sich derzeit in Gesprächen mit Spielern, die ein ähnliches Profil mitbringen und im defensiven Mittelfeld oder der Innenverteidigung eingesetzt werden können, so SpVgg-Geschäftsführer Lorenz Röthlingshöfer.