Verkehrsrowdy begeht in Bayreuth „eine der sieben Todsünden“: Polizei greift durch

BAYREUTH. Ein 23 Jahre alter Autofahrer gefährdete am Mittwochabend (7. Dezember 2022) durch seine rücksichtslose Fahrweise gleich mehrere Verkehrsteilnehmer in Bayreuth.

Dem Rowdy drohen nun erste Konsequenzen bis hin zum Entzug seines Führerscheins.

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Verkehrsrowdy in Bayreuth: Führerscheinentzug droht

Am gestrigen Abend, kurz nach 20:30 Uhr, konnte ein 36 Jahre alter Audifahrer nur durch Einleiten einer Vollbremsung einen Zusammenstoß mit einem anderen Autofahrer vermeiden. Das meldet die Polizei Bayreuth-Stadt am Donnerstagvormittag. Lies auch: Bei einem Unfall in Bayreuth prallten ein Audi und ein Dodge zusammen.




Der junge Mann hatte sich und seine Fahrkünste überschätzt und bei einem Überholvorgang auf der Staatsstraße von Bayreuth kommend, in Richtung Weidenberg das Auftauchen eines Kreisverkehrs nicht einberechnet.  Der Mann scherte kurzerhand so dicht vor dem Audifahrer ein, der nur durch das Einleiten einer Gefahrenbremsung, eine Kollision vermeiden konnte. Der 23 Jährige konnte durch die Polizei gestoppt werden. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Rücksichtsloses Überholen ist eine der sogenannten sieben Todsünden, die bei der Teilnahme im Straßenverkehr begangen werden können, wie die Bayreuther Polizei weiter schreibt. Der junge Mann muss mit einer empfindlichen Strafe und einem möglichen Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen. Auch interessant: In einem Bayreuther Bus verletzte eine Frau ein 12-jähriges Kind.

red