Lausitz. Mit dem genesenen Gams, und diesem Mal Herden im Tor, gingen die Tigers die Partie in der Lausitz an. Im ersten Abschnitt mit insgesamt einem leichten optischen Übergewicht. Heatley mit einer Großchance nach

zwei Minuten machte den Auftakt und Kolozvary verpasste nur kurze Zeit später knapp das Tor. Die Gastgeber wurden in diesem Abschnitt nur richtig gefährlich, wenn sie die Mithilfe der Gelb-Schwarzen hatten. Sei es nach einem Fehlpass, den Hayes abfing oder mit einem Mann mehr auf dem Eis als Martens

eine Strafe absitzen musste. Das erarbeitete Chancenplus der Tigers in diesem Abschnitt brachte jedoch keinen sichtbaren Erfolg für die Männer von Coach Kujala.

Auch den Mittelabschnitt gingen die Tigers forsch an und kreierten erste Chancen. Kolozvary und Järveläinen kurz nacheinander konnten Schmidt nicht überwinden. Nach etwa fünf Minuten gelang es den

Füchsen erstmals zwingend aufs Tor der Tigers zu schießen. Herden wurde nun munter warm geschossen. Keussen hatte dabei aus kurzer Distanz und freier Schussbahn die beste Gelegenheit. Und erneut halfen die

Tigers mit als die Lausitzer nach kapitalem Fehlpass nur vorbei zielten. Zum Ende des Abschnitts, und einer etwa zehnminütigen Drangphase der Füchse hielt man die Konzentration wieder hoch und kam selbst zu besten Gelegenheiten. Bartosch lauschte in eigener Unterzahl einen Pass ab und fuhr ein schnelles Break, das Schmidt im Tor der Füchse nicht zum Abschluss kommen ließ. Nur eine Minute später wurde Järveläinen schön von Rajala am langen Pfosten angespielt und verpasste nur knapp und kurz vor Ende des Abschnitts visierte Gams den Pfosten des Lausitzer Tores an.

Mit einem guten Penalty-Killing begannen die Tigers – als sie den Lausitzern in Überzahl nicht einen Abschluss gestatteten – den Schlussabschnitt und hatten kurz nach Ablauf Glück als in der 43. Spielminute der Pfosten für den bereits geschlagenen Herden rettete. Weitere Gelegenheiten waren auf beiden Seiten in den Folgeminuten rar gesät. Kirchhofer auf Seiten der Tigers, der auch seinen Nachschuss nicht perfekt traf und Dietz prüfte Herden, der mit einem tollen Reflex auf dessen Schuss reagierte. Nach 51 Minuten konnte

Gläser, der von Mayr eingesetzt wurde, zusammen mit Busch gegen nur einen Verteidiger aufs Tor zulaufen.

In der nun fälligen Overtime hatte zunächst Bartosch eine gute Gelegenheit, der noch entscheidend gestört wurde, bevor Potac nur wenige Augenblicke später den lauernden Busch schnell anspielte und dieser aus spitzem Winkel mit dem 1:2 den Zusatzpunkt für seine Farben sichern konnte. Am Freitag kommt es zum Duell gegen die Dresdner Eislöwen, die einen Punkt Vorsprung auf die Tigers haben und einen der begehrten Pre-Playoff-Plätze belegen. Los geht’s im Bayreuther Tigerkäfig um 20.00 Uhr.

red