Vor der dritten Verhandlungsrunde am 27. März erhöhen Beschäftigte des BRK-Kreisverbands Bayreuth den Druck. Mit einer Petition und einer Fotoaktion fordern sie mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.
Sie wenden sich gegen steigende Preise und drohende Reallohnverluste. Auch längere Arbeitszeiten stehen im Raum. Die Gewerkschaft ver.di verlangt ein verhandlungsfähiges Angebot. Bisher sehen die Beschäftigten die Arbeitgeberseite in der Pflicht.
Im Kreisverband arbeiten Menschen in vielen Bereichen: Rettungsdienst, Pflege, soziale Dienste, Verwaltung und Technik. Sie alle fordern faire Bedingungen.
Personalratschef Alexander Pscherer sagt: Die Arbeit sei unverzichtbar und müsse angemessen bezahlt werden. Gerade jetzt dürften Beschäftigte nicht zurückfallen.
Die Petition findet großen Zuspruch. Gewerkschafter Maik Schaarschmidt spricht von hohem Druck und klaren Erwartungen. Ein Streitpunkt bleibt die Arbeitszeit im Rettungsdienst. Die Beschäftigten wollen Entlastung und verlässliche Zeiten. ver.di fordert 7 Prozent mehr Lohn, mindestens 300 Euro im Monat. Dazu kommen mehr Geld für Azubis und ein zusätzlicher Gesundheitstag.
Die nächste Verhandlungsrunde soll zeigen, ob sich die Arbeitgeber bewegen.