Veröffentlicht am 25.02.2026 13:51, aktualisiert am 25.02.2026 15:59

Söder bringt das „Winterpaket“

Bei der Übergabe der Förderzusage: V.l. GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger und MdL Franc Dierl. (Foto: jm)
Bei der Übergabe der Förderzusage: V.l. GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger und MdL Franc Dierl. (Foto: jm)
Bei der Übergabe der Förderzusage: V.l. GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger und MdL Franc Dierl. (Foto: jm)
Bei der Übergabe der Förderzusage: V.l. GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger und MdL Franc Dierl. (Foto: jm)
Bei der Übergabe der Förderzusage: V.l. GEWOG-Geschäftsführer Jürgen Kastner, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger und MdL Franc Dierl. (Foto: jm)

Der Freistaat Bayern fördert das Neubauvorhaben „Untere Rotmainaue“ der GEWOG mit Geld aus dem Förderprojekt „Winterpaket“ für günstige Mieten. Am Mittwoch, 25. Februar, besuchte Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine fertige Wohnung im Haus Untere Rotmainaue 14. Dort übergab er die Förderzusage an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOG, sowie an deren Geschäftsführer Jürgen Kastner. Mit dem Geld sollen 32 neue Wohnungen entstehen. Kastner sagt, das Gebiet werde seit 2015 Schritt für Schritt bebaut. Die Stadt habe zunächst einen Teil des Grundstücks an die kommunale Gesellschaft übertragen. „So konnten wir 2016 die ersten Gebäude fertigstellen und für 5,37 Euro pro Quadratmeter vermieten.“ Später habe die Stadt weiteres Bauland eingebracht. Das zeige, wie wichtig Sozialer Wohnungsbau für Bayreuth sei. Die neue Förderung betreffe den letzten Bauabschnitt. „Wenn alles klappt, beginnen wir im September mit dem Bau und stellen das Quartier 2028 fertig.“

Söder betonte die Bedeutung kommunaler Wohnungen: „Wohnraum ist knapp. Bezahlbarer Wohnraum ist noch knapper — nicht nur in München, sondern in allen Städten.“ Der Freistaat wolle Genehmigungen vereinfachen und schnelleres Bauen ermöglichen. „Wer schneller baut, baut günstiger.“ Zudem stelle Bayern mehr Geld bereit. In den nächsten drei Jahren fließe eine zusätzliche Milliarde Euro in den Wohnungsbau. Für das Projekt in Bayreuth gebe es rund acht Millionen Euro. „Früher galt der Stadtteil als sozial schwierig. Neubauten wie diese, verbessern heute die Stadtentwicklung und das Stadtbild“, so Söder. Ohne Förderung könnten viele Kommunen solche Vorhaben kaum stemmen. „Geförderte Wohnungen sind deutlich günstiger. Die Mieten sinken so um etwa 35 Prozent – das kommt bei den Menschen an.“

Auch für die Stadt Bayreuth sei die Hilfe entscheidend, sagte OB Ebersberger. „Wir geben, was wir können. Aber allein reicht es nicht.“ Bayreuth habe viele Projekte angestoßen, insgesamt rund 2.800 Wohnungen geplant. Die Umsetzung sei jedoch schwierig, weil sich große Investoren aus kleineren Städten zurückziehen. „Deshalb brauchen wir diese Unterstützung dringend.“


Von Jessica Mohr
jm
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