Ein Defekt an der Gasanlage eines LKWs hat am heutigen Montagnachmittag (12.01.) gegen 15.45 Uhr zu einem größeren Feuerwehreinsatz geführt. Das havarierte Fahrzeug stand auf der B2 zwischen Wolfsbach und der Auffahrt zur B22 (Umgehung), sodass es im Einsatzverlauf Verkehrsbehinderungen kam.
Die initiale Meldung ging über einen zufällig am Schadensort vorbeifahrenden Rettungswagen in der Integrierten Leitstelle ein, welche umgehend die zuständigen Einheiten der Feuerwehr Bayreuth aus den Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, Löschzug Süd, Aichig und Löschzug Ost sowie die Feuerwehr-Einsatzleitung alarmierte. Die Feuerwehrkräfte richteten umgehend einen Gefahren- und Absperrbereich von 50 bzw. 100 Metern ein und stellten den Brandschutz sicher.
Der Fahrer hielt sich bereits in sicherer Entfernung zum Fahrzeug auf. Mittels eines Gasmessgeräts wurde die Gaskonzentration in der Nähe des LKWs durch einen Trupp unter Atemschutz gemessen. Dies brachte schnell die Erkenntnis, dass keine Explosionsgefahr bestand.
Vorsichtshalber wurden weitere Messtrupps in den Bereichen oberhalb und unterhalb der Einsatzstelle eingesetzt, welche aber glücklicherweise kein Gas messen konnten. Für Informationen zur Gasanlage wurde auf ein online verfügbares Nachschlagewerk des Herstellers
für Rettungskräfte zurückgegriffen, mit dessen Hilfe die Absperrhähne der Anlage lokalisiert und geschlossen werden konnten. Auch ein Servicetechniker unterstützte im weiteren Verlauf.
Für die Dauer des Einsatzes sowie die weitere Bergung des Pannenfahrzeugs war die B2 komplett gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Feuerwehr und Polizei kümmerten sich um die Absperrung und Lenkung des Verkehrs. Insgesamt waren zur Spitzenzeit 48 Feuerwehrkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Einsatzleiter angerückt, verletzt wurde aber glücklicherweise niemand. Ebenso war die Polizei mit
mehreren Streifenwagen und einer Gefahrguteinheit an der Einsatzstelle