Corona in Bayreuth: Besuch im Testzentrum

BAYREUTH. Die Mitarbeiter des Corona-Testzentrums im Gemeinschaftshaus Aichig sind Tag für Tag gefordert. „Seit Monaten geben die Mitarbeiter alles, um einen reibungslosen Ablauf bei den Tests zu gewährleisten”, sagt Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert bei einem Besuch vor Ort. Begleitet wurde sie von Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Harald Burkhardt, Dienststellenleiter des Amts für öffentliche Ordnung, Brand- und Katastrophenschutz, und Brandinspektor Michael Kilchert von der Ständigen Wache Bayreuth das Testzentrum in Aichig und das Callcenter, in dem die Termine für die Tests ausgemacht werden.

Bis zu 1000 Personen können die mobilen Teams am Tag testen – auf freiwilliger Basis –, erklärt Michael Kilchert. Noch am Abend werden die Abstriche ins Labor nach Ebersberg gefahren, um die Ergebnisse bereits am Sonntag bzw. Montag zu haben. In dem Labor können täglich bis zu 54.000 Proben ausgewertet werden.

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Seit Monaten sind nicht nur die Mitarbeiter des Testzentrums ständig bereit, auch Burkhardt und Kilchert selbst sind rund um die Uhr erreichbar. Auch sie haben, wie die Mitarbeiter, viele Überstunden angehäuft, sind flexibel und stets einsatzbereit. Alle arbeiten Hand in

Hand. Das Engagement ist hoch, tritt ein Problem auf, wird schnell nach einer praktikablen Lösung gesucht – gemeinsam, ob Tag oder Nacht. „Der Einsatz ist groß“, sagt Burkhardt über sein Team.

Getestet werden in Aichig nur Personen, die keine Symptome haben. Wer Symptome hat, muss zum Arzt. Etwa 535 Tests können pro Tag gemacht werden, vor Weihnachten waren es zum Teil sogar rund 800. Zirka 2000 Abstriche werden pro Woche genommen. Seit das Testzentrum am 1. September 2020 in Betrieb genommen wurde, sind 28.000 Menschen getestet worden – etwa sechs Prozent davon war Corona-positiv, auch ohne Symptome.

Inklusive des Transports der Abstriche ins Labor sind die Ergebnisse in der Regel bereits nach nicht einmal einem Tag da. Die bekommen die Getesteten per SMS und E-Mail und drei Tage später noch einmal per Post. Die Kosten für die Tests und das Personal übernimmt der Freistaat.

Zum Testzentrum in Aichig gehört auch das Callcenter in der Ständigen Wache. Acht Stellen wurden hier geschaffen, um mit der Anrufer-Flut fertig zu werden, erklärt Burkhardt. Auch hier sitzen ausschließlich städtische Mitarbeiter, die zum Teil aus anderen Referaten für die Dauer der Pandemie abbestellt wurden.

red