Bayreuth Tigers: Keine Punkte gegen die Kassel Huskies

BAYREUTH. Auch gegen die Kassel Huskies schrumpfte das Team nochmals: Neben einigen angeschlagenen und verletzten Spielern drei weitere Spieler positiv auf Corona getestet. Neben dem langzeitverletzten Stiefenhofer fehlten somit auch Pither, Pokovic, Kunz, Schug, Meisinger und Ratmann, was dazu führte, dass Cabana in die Verteidigung beordert wurde und Gabriel sich im Sturm probieren durfte, um mit drei Angriffsreihen antreten zu können.

Die ersten 20 Minuten schlugen sich die Tigers tapfer und hielten die Huskies weitestgehend von ihrem Tor fern. Die beste Gelegenheit für die Gäste hatte nach 16 gespielten Minuten Bindels, der von Hohmann im Slot angespielt wurde, aber die Scheibe an bis dahin nicht immer sicher wirkenden Kuhn im Tor der Huskies nicht vorbeibrachte. Auch Cabana, der wenige Augenblicke vor der ersten Pause den Versuch mit einer abgefälschten Scheibe bekam, traf nicht genau und setzte die Scheibe über das Tor.

Anzeige
easy apotheke - Angebote die ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Wenige Augenblicke vor der zweiten Pause dann die nächste Gelegenheit – nachdem kurz vorher Keussen den Außenpfosten anvisiert hatte – für die Tigers, die erneut mit einem Mann mehr agieren konnte. Hohmann und Järveläinen probierten sich, kamen aber an Kuhn nicht vorbei.

Weiter kamen einige Chancen für die Tigers, allerdings konnten am Ende die Huskies das Spiel für sich entscheiden.

„Riesen Respekt an meine Mannschaft. Wir haben ein paar Verletzte und noch ein paar Kranke dazu bekommen. Die Bank wird wieder kürzer. Wir waren bissig in den Zweikämpfen und die Jungs haben einen großen Fight abgeliefert. Klar, wir hätten das Powerplay besser zu Ende spielen müssen. Chancen waren da, aber ich bin zufrieden mit der Richtung, die wir gehen“, so Petri Kujala im Anschluss an das Spiel.

„Es war ein schwieriges Spiel heute Abend. Wir haben zu viele Strafen genommen, aber die Unterzahl gut gespielt. Bester Mann war heute unser Torhüter Jerry Kuhn. Es waren wichtige Punkte für uns“, merkte man Huskies-Coach Kehler die Erleichterung an.

red