SpVgg Bayreuth: Trio verlässt die Altstadt

BAYREUTH. Die SpVgg Bayreuth hat in den vergangenen Tagen eine Reihe an Vertragsverlängerungen für die kommende Spielzeit bekanntgegeben. Seit Mittwoch ist aber auch bekannt, dass drei Spieler definitiv nicht über den Sommer hinaus für die Altstadt auflaufen werden.

Alexander Piller, Christopher Kracun und Philip Messingschlager werden ihre Zelte im Sommer in Bayreuth abbrechen. Alle drei wechseln zum ambitionierten Bayernligisten ATSV Erlangen. Sie kennen sich bereits aus gemeinsamen Schweinfurter Zeiten, denn alle wechselten von den Schnüdeln nach Oberfranken. Nun werden sie beim dritten Verein zusammen auflaufen.

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Messingschlager wird Co-Trainer

Messingschlager wird dazu in Erlangen auch als spielender Co-Trainer von Coach Shiqpran Skeraj agieren. Der Defensivspezialist, der auf der rechten Seite zu Hause ist, wechselte im Sommer 2019 von Schweinfurt nach Bayreuth. Er entwickelte sich bei der Altstadt zur festen Größe, kam in der vergangenen, aufgrund der Corona-Pandemie zweimal unterbrochenen und am Ende abgebrochenen Saison 18 Mal in der Liga zum Einsatz. Beim 3:0 in Eichstätt, dass der SpVgg am Dienstagabend den Ligapokal-Titel sowie ein Ticket für den DFB-Pokal brachte, wurde der 28-Jährige in der 71. Minute eingewechselt und feierte seinen Abschied aus Bayreuth mit einem Einsatz und Titel.

Kracun und Piller am Ende verletzt

Einen Titel, aber am Ende keinen Einsatz mehr bekamen Kracun und Piller, die beide verletzt waren und deswegen in Eichstätt nicht im Bayreuther Aufgebot standen. Beide wechselten im Januar 2019 aus Schweinfurt nach Oberfranken. Offensivspieler Piller kam insgesamt 35 Mal in der Liga für die Gelb-Schwarzen zum Einsatz und erzielte dabei vier Treffer. Für Karcun, der als ausgewiesener Freistoßexperte bekannt ist, sind es 31 Partien in der vierten Liga für die SpVgg, der Mittelfeldmann erzielte fünf Tore.

Es soll in die Regionalliga Bayern gehen

Da alle drei in Mittelfranken wohnen und die Fahrerei nicht mehr auf sich nehmen wollten, bot sich der Wechsel nach Erlangen an. Messingschlager und Piller kennen sich in der Stadt auch bestens aus, waren beide schon mal für den FSV Erlangen-Bruck aktiv. Mit dem ATSV, der sich sehr gut verstärkt hat im Sommer, peilen die drei Ex-Bayreuther den Weg in die Regionalliga Bayern an.

ms