Veröffentlicht am 15.02.2026 21:40

RSV: Achtungserfolg im Schlussviertel in Trier

Teammanager Sebastian Gillsch (links) gibt dem Team des RSV bei einer Auszeit Anweisungen. Dritter von rechts Center Dario Schulz, der Topscorer der Partie in Trier. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Teammanager Sebastian Gillsch (links) gibt dem Team des RSV bei einer Auszeit Anweisungen. Dritter von rechts Center Dario Schulz, der Topscorer der Partie in Trier. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Teammanager Sebastian Gillsch (links) gibt dem Team des RSV bei einer Auszeit Anweisungen. Dritter von rechts Center Dario Schulz, der Topscorer der Partie in Trier. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Teammanager Sebastian Gillsch (links) gibt dem Team des RSV bei einer Auszeit Anweisungen. Dritter von rechts Center Dario Schulz, der Topscorer der Partie in Trier. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)
Teammanager Sebastian Gillsch (links) gibt dem Team des RSV bei einer Auszeit Anweisungen. Dritter von rechts Center Dario Schulz, der Topscorer der Partie in Trier. (Foto: Archiv/Stefan Dörfler)

Bis zum Schluss alles gegeben, aber sowohl körperlich als auch mental war die Müdigkeit nach der gestrigen Partie gegen Hannover heute im zweiten Teil des Doppelspieltags in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga beim RSV Bayreuth präsenter als erhofft. Dennoch wurde so gut wie möglich gekämpft, alles gegeben und am Ende gab es bei den Doneck Dolphins Trier eine 56:79 (18:36)-Niederlage.

Im ersten Viertel hielt der RSV gut dagegen und verteidigte engagiert. Offensiv fand das Team jedoch nicht richtig in den Rhythmus und ließ einige gute Möglichkeiten liegen. So endete der Auftaktabschnitt aus Bayreuther Sicht mit 7:14.

Im zweiten Viertel übernahm Trier zunehmend die Kontrolle. Die Gastgeber spielten ihre Angriffe geduldig aus, fanden gute Abschlüsse und nutzten Unsauberkeiten beim RSV konsequent. Die Bayreuther hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, defensiv Zugriff zu bekommen und offensiv klare Lösungen zu finden. Das Viertel ging mit 22:11 an Trier, sodass der Rückstand zur Halbzeit deutlich auf 18:36 anwuchs.

Im dritten Viertel setzte sich dieses Bild zunächst fort. Trier blieb spielbestimmend, traf wichtige Würfe und baute den Vorsprung weiter aus. Dem RSV fehlte in dieser Phase etwas die Energie, um den Rhythmus der Gastgeber zu durchbrechen. Mit 27:14 ging auch dieser Abschnitt an Trier, insgesamt stand es 63:32.

Im Schlussabschnitt nutzten die Trierer die Gelegenheit, ihren Kader breiter einzusetzen und Spielminuten zu verteilen. Hierauf reagierten die Bayreuther mit klareren Abläufen im Spiel. Man suchte verstärkt den Weg zum Korb und punktete so auch häufiger am Brett. Das vierte Viertel entschied der BBC letztlich mit 24:16 für sich – ein kleiner, aber wichtiger positiver Abschluss eines insgesamt schwierigen Tages.

„Nach dem vor allem mental anspruchsvollen Spiel wissen wir, woran wir weiter arbeiten müssen. Wir erkennen, was bereits gut funktioniert und wo wir noch konsequenter werden müssen – insbesondere in Sachen Entscheidungsfindung, Rhythmus im Angriff und Konstanz über 40 Minuten”, bilanzierte RSV-Teammanager Sebastian Gillsch nach der Partie.

Bester Werfer beim RSV war Center Dario Schulz mit 20 Punkten vor Isaac Lipscomb mit elf Zählern. Sebastian Gillsch folgte mit zehn und Dagmar van Hinte mit sieben Punkten. Dominik Langer und Mees Hessels scorten jeweils vier Zähler. Sebastian Gillsch war mit 14 abgegriffenen Bällen Top-Rebounder bei den Bayreuthern.

Am kommenden Samstag, 21. Februar, um 15 Uhr hat der RSV als aktuell Tabellen-Neunter der RBBL mit dem amtierenden Deutschen Meister und bislang ungeschlagenen Tabellenführer Thuringia Bulls ein absolutes Top-Team der Liga in der Oberfrankenhalle zu Gast.


Von Roland Schmidt
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