Rotmain-Center Bayreuth: Chefin Isabel Belka übergibt an Melissa Esin

BAYREUTH. Das Rotmain-Center Bayreuth bekommt eine neue Center-Managerin. Die bisherige Leiterin Isabel Belka verlässt das Center nach zehn Jahren. Melissa Esin übernimmt das Ruder als neue Chefin des Hauses.

Belka verabschiedet sich in Mutterschutz und Elternzeit. Esin hat am Donnerstag (22. September 2022) ihren ersten Arbeitstag im Rotmain-Center. Die Sonntagszeitung hat sich mit den beiden Frauen getroffen.

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Rotmain-Center Bayreuth bekommt neue Chefin

Melissa Esin ist neu in Bayreuth: Gleich am Mittwoch (21. September 2022) als sie angekommen ist, hat sie im Rotmain-Center Bayreuth losgelegt. Ihr erster Eindruck ist positiv: „Die Leute sind freundlich und vergleichsweise entspannt“, sagt Esin. Dieses Wesen kenne sie so aus der Großstadt nicht. Zuvor hat die 41-jährige neue Center-Managerin im Olympia-Einkaufszentrum München und dem pep Einkaufscenter in Augsburg gearbeitet. Geboren wurde die 41-jährige Esin in Istanbul in der Türkei. Die ECE Group war vor 17 Jahren ihr erster Arbeitgeber in Istanbul. Zur Hamburger Handelsgruppe gehört auch das Rotmain-Center als ihr neuer Arbeitsplatz. Nun will Esin das Rotmain-Center ganz schnell kennenlernen. „Das erste Ziel ist, die strategische Planung bis zum Ende des Jahres eins-zu-eins umzusetzen. Mitarbeiter und Besucher will Esin mit ihrer offenen Art im persönlichen Austausch für sich gewinnen. Auch interessant: Am Freitag steigt im Center eine Autogrammstunde.

Derzeit hat sich Esin in einem Boarding House in Bayreuth eingemietet. Parallel zur Arbeit sucht sie eine neue Bleibe. Bis das der Fall ist pendelt Esin an freien Tagen nach München, wo auch ihre 7-jährige Tochter lebt.




Isabel Belka übergibt im Rotmain-Center Bayreuth an Melissa Esin

Während Esins ersten drei Arbeitstage im Rotmain-Center hilft ihr die scheidende Center-Chefin Isabel Belka beim Einstieg. Die hat am Freitag (23. September 2023) ihren letzten Arbeitstag. Danach verabschiedet sie sich in Mutterschutz und Elternzeit. Ob sie dann wieder ins Center zurückkehrt? „Mal schauen“, sagt sie mit einem Lachen. Sie gibt zu verstehen: Es gebe eine klare Tendenz, wie es nach der Elternzeit weitergehe, doch ist das noch nicht spruchreif. Belka hat Esin auch schon auf das Rotmain-Center eingestimmt: „Ein tolles Team mit einem erfahrenen technischen Leiter seit 25 Jahren. Das gibt es so nicht überall“, sagt sie im Gespräch mit der Sonntagszeitung. Zum Thema: Das Rotmain-Center hat seit einigen Monaten nur noch bis 19 Uhr geöffnet.

Bayreuther Highlights, die Belka ihrer Nachfolgerin im Management ans Herz legt, sind „die tolle Innenstadt, das Festspielhaus und das Markgräfliche Opernhaus“, wie sie aufzählt. „Natürlich nach dem Rotmain-Center“, ergänzt sie mit einem Lachen. „Und wenn die Family mal nach Bayreuth kommt, unbedingt ins Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz.“

jle