Herzogkeller Bayreuth: Bierbrauerei äußert sich nach Pächter-Rückzug zur Zukunft des Biergartens

BAYREUTH. Der Herzogkeller verliert als Biergarten zum 31. Dezember 2022 seinen Pächter Andy Göß. Der gibt auf. Die Bayreuther Bierbrauerei hat sich nun zur Zukunft des beliebten Biergartens geäußert.

Der Herzogkeller soll auf jeden Fall als gastronomischer Betrieb weitergeführt werden. Daran richten sich auch bisherige Überlegungen aus, nachdem der bisherige Pächter seinen Rückzug angekündigt hat.

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Herzogkeller Bayreuth: Biergarten soll bleiben

Man mache sich bei der Bayreuther Bierbrauerei und der ihr verbunden Brauerei Maisel derzeit „keinen Stress“, teilt Maisel-Pressesprecherin auf Anfrage mit. Lage, Infrastruktur und nicht zuletzt die Geschichte des Herzogkellers seien prädestiniert für einen Biergarten. Andere gastronomische Konzepte wurden nicht ausgeschlossen. Es seien bereits „mehrere Hüte in den Ring geworfen“ worden, wie Ploß mitteilt. Zu Anzahl, Herkunft und inhaltlicher Ausrichtungen der Herzogkeller-Interessenten machte sie keine Angaben. „Wir wollen keinen Schnellschuss. Wichtig ist, zum Beginn der warmen Jahreszeit einen Pächter gefunden zu haben, von dessen Konzept wir überzeugt sind und das die Bayreuther Bevölkerung annimmt.




Noch-Pächter Göß hatte Mitte November seinen Rückzug vom Herzogkeller Bayreuth bekanntgegeben. Als Hauptgrund nannte Göß, seit 2014 auf dem Herzogkeller, Corona. Durch Auflagen habe sich der Betrieb eines Biergartens in dieser Größenordnung erschwert. Dazu kämen die branchenweiten Personalprobleme. Wegen der gleichen Probleme gab es bereits beim Bayreuther Volksfest 2022 kein Bierzelt, sondern nur Biergärten. Die Silvesterparty auf dem Herzogkeller am 31. Dezember 2022 ist vorerst die letzte öffentliche Veranstaltung in dem Biergarten.

jle