Veröffentlicht am 08.02.2026 15:11

DIE HOCHZEIT

Der Regisseur MICHAL SYKORA (Foto: Ludvik Grimm)
Der Regisseur MICHAL SYKORA (Foto: Ludvik Grimm)
Der Regisseur MICHAL SYKORA (Foto: Ludvik Grimm)
Der Regisseur MICHAL SYKORA (Foto: Ludvik Grimm)
Der Regisseur MICHAL SYKORA (Foto: Ludvik Grimm)

DIE HOCHZEIT
Komödie von Bertolt Brecht in einem Akt

Premiere: 21. Februar 2026 | Hauptbühne
28. Februar 5., 7., 13., 20., 21., 26., 28. März
1., 9., 25. April jeweils um 20.00 Uhr
1., 15. März 26. April jeweils um 17.00 Uhr
Regie: Michal Sykora
Bühne: Matej Sykora
Kostüme: Lenka Jaburková
Licht und Ton: Simon Opitz
Maske: Judith Anthony
Musik: The Travellers
Es spielen: Fabian Dörnhöfer, Lisa Friedrich, Oliver Hepp, Florian Kolb, Klaus Meile, Jürgen
Skambraks, Wolfram Ster, Emily Stolte, Maria Weber

„Bei den Modernen wird das Familienleben so in den Schmutz gezogen. Und das ist doch das Beste, was wir Deutschen haben.”

Was eigentlich als „schönster Tag des Lebens” geplant war, entwickelt sich zu einer katastrophalen Hochzeit. Zunächst zeigt sich eine schmausende Hochzeitsgesellschaft an einer festlich geschmückten Tafel. Im Verlauf der Feier wird jedoch allmählich deutlich, dass nichts so ist, wie es scheint. Die Braut ist schwanger, der Bräutigam eifersüchtig, die Ehe ist listig arrangiert, der Brautvater nervt, die Fassaden bröckeln und die Feier endet in Streit und Chaos. Der komödiantische Einakter stellt die Hochzeitsfeier eines kleinbürgerlichen Paares als Farce dar, in der vom Mobiliar bis hin zur spießbürgerlichen Moral trotz bester Bemühungen alles zerbricht. Brecht bezeichnet das nahezu absurde Stück selbst als „Orgie der Hohlheit, der Langeweile, der Öde und der Vereinzelung”.

Bertolt Brecht (1898 – 1956) zeigt sich hier von einer weniger bekannten Seite, nämlich als Komödienschreiber. Als 21-jähriger Student schrieb er den Einakter 1919 unter dem Einfluss des Münchner Komikers Karl Valentin, den er sein Leben lang als eines seiner großen Vorbilder verehrte. Die Erweiterung des Titels zu „Die Kleinbürgerhochzeit” nahm Brecht erst später vor.

Die Spieldauer beträgt etwa 80 Minuten. Es gibt keine Pause.


Von Onlineredaktion
LV
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