Die bekannte Maus kommt nach Bayreuth

BAYREUTH. „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) ist bekannt dafür, hinter Türen zu schauen, die für die Öffentlichkeit sonst verschlossen sind. Einen besonders exklusiven Blick hinter die Kulissen bietet sie jetzt von den Festspielen in Bayreuth. So nah durfte hier bislang noch kein Kamerateam ran: In einer Sondersendung zeigt die Maus, was alles dazugehört, um eine große Oper auf die Beine zu stellen. Aus diesem Anlass werden die Maus und Armin Maiwald bei der Eröffnung der diesjährigen Bayreuther Festspiele auch auf dem Roten Teppich mit dabei sein. Und drei Tage danach findet die TV-Premiere der „Bayreuth-Maus“ statt: am Sonntag, 28. Juli, um 9.30 Uhr im Ersten, um 11.30 Uhr bei KiKA sowie online in der MausApp, unter wdrmaus.de und in der Mediathek.

Eine besondere Überraschung für Musikliebhaber und alle Maus-Freunde hält das Bayreuther Festspiel-Orchester bereit. Zum ersten Mal überhaupt wurde hier im Orchestergraben ein Werk gespielt, das nicht Richard Wagner komponiert hat: Christian Thielemann dirigierte für die Dreharbeiten der „Sendung mit der Maus“ die bekannte extra für das Bayreuther Festspielorchester arrangierte Maus-Melodie von Hans Posegga.

 

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Im Mittelpunkt der XXL-Sachgeschichte stehen die beiden Kinder Kilian und Benjamin aus Bayreuth. Bei der Premiere der Oper „Lohengrin“ zum Auftakt der Festspiele im vergangenen Jahr lieferten sich beide einen Schwertkampf in luftiger Höhe. Für diesen Spezial-Effekt im Bühnenhimmel waren sie in die Rollen von Lohengrin und Telramund geschlüpft. Das Kamerateam der „Sendung mit der Maus“ war mit dabei und durfte auch bei den mehrmonatigen Vorbereitungen zu der großen Operninszenierung hinter die Kulissen schauen: Ob Maske, Bühnentechnik, Schneiderei oder Gesangsproben des Opernstars Tomasz Konieczny und des großen Chors der Bayreuther Festspiele – keine Tür bleibt der Maus verschlossen. So begleitete das Kamerateam auch den weltbekannten Künstler Neo Rauch bei der Arbeit. Gemeinsam mit seiner Frau Rosa Loy gestaltete er die Kostüme und das Bühnenbild zur „Lohengrin“-Neuinszenierung.

red