Veröffentlicht am 29.08.2023 09:39

Neuer Supermarkt am Bindlacher Berg wird konkret - erste Details für Eröffnungstermin genannt

BIndlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt soll Anfang 2024 in der Schneebergstraße eröffnen. (Foto: Gemeinde Bindlach)
BIndlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt soll Anfang 2024 in der Schneebergstraße eröffnen. (Foto: Gemeinde Bindlach)
BIndlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt soll Anfang 2024 in der Schneebergstraße eröffnen. (Foto: Gemeinde Bindlach)
BIndlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt soll Anfang 2024 in der Schneebergstraße eröffnen. (Foto: Gemeinde Bindlach)
BIndlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt soll Anfang 2024 in der Schneebergstraße eröffnen. (Foto: Gemeinde Bindlach)

BINDLACH. Am Bindlacher Berg soll ein SB-Supermarkt entstehen. Eine Bürgerbefragung durch die Gemeinde hat am Berg eine klar positive Resonanz ergeben. Nun hat der Nahversorger die nächste Hürde genommen.

Der Bindlacher Gemeinderat unterstützt die Ansiedlung eines SB-Supermarktes des Start-Ups Arudu aus Helmbrechts. Die Verwaltung wurde in der Gemeinderatssitzung am Montagabend (28. August 2023) beauftragt, bauliche und vertragliche Details mit dem Anbieter auszuarbeiten - und zwar einstimmig.

Bindlacher Berg: Neuer SB-Supermarkt wird konkret

Der Bindlacher Berg soll einen neuen Supermarkt bekommen. Keinen big player, für den sich dort nicht die Frequenz rechnen würde, sondern einen, der modernes Einkaufen mit der regionalen Komponente für kleine Orte in Einklang bringt. Diese Idee ist in Bindlach bereits in der Gemeinderatssitzung am 12. Juni auf große Zustimmung gestoßen. Bürgermeister Christian Brunner kündigte eine Bürgerbefragung am Bindlacher Berg als nächsten Schritt an.

Dieser Schritt ist nun erfolgt. Und das Ergebnis rückt den SB-Supermarkt am Bindlacher Berg in greifbare Nähe. Knapp 400 Haushalten wurde ein Fragezettel zugestellt, 330 Antworten kamen zurück. „Teils innerhalb kürzester Zeit mit klarer Zustimmung”, stellte Brunner die Ergebnisse im Gemeinderat vor. 97 Prozent der Befragten befürworten einen solchen Markt in ihrem Ortsteil. In zwei Dritteln der Haushalte am Berg leben demnach zwei bis drei Personen. Zwei Drittel der Berufstätigen arbeiten außerhalb des Bergs, 17 Prozent direkt am Berg. Die Bewohner würden einen Einkauf zu Fuß klar bevorzugen. In Frage kämen alle Warengruppen. „Es wird alles gebraucht”, sagte Brunner als er auf die Antwort zu abgefragten Artikeln zu sprechen kam. Ungefähr die Hälfte aller Befragten könne sich vorstellen, den kompletten Einkauf vor Ort zu tätigen. Lies auch: Auch zu einem geplanten Nahversorger in Bayreuth bezieht man in Bindlach Stellung.

Bürger und Firmen am Bindlacher Berg zu neuem Supermarkt befragt

Nach den Anwohnern wurden zudem zwei größere Arbeitgeber am Berg zum Einkaufsverhalten ihrer Mitarbeiter befragt. Hier gab es nochmal 69 Antworten. Auch hier der gleiche Tenor: So ein Supermarkt wäre eine klasse Sache. „Entweder eher früh oder in der Mittagspause”, auf die bevorzugten Einkaufszeiten befragt. Diese Ergebnisse sind Wasser auf die Mühlen des Supermarkt-Anbieters Arudu. „Wir haben Lust dazu. Wir wollen das umsetzen”, berichtete Brunner von deren Reaktion auf die Befragung.

Eröffnung des Arudu-Supermarktes am Bindlacher Berg Anfang 2024 denkbar

Als nächstes steht eine Bürgerinfoveranstaltung vor Ort an. Die „wäre noch in diesem Jahr vorgesehen, sobald die technischen und vertraglichen Details geklärt wurden”, teilt Bürgermeister Brunner auf Anfrage von inbayreuth.de mit. Mit dieser Abstimmung beauftragte der Gemeinderat die Bindlacher Verwaltung.

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Ist dies geschehen, kann der Bindlacher Gemeinderat dem Nahversorger am Bindlacher Berg in einer seiner nächsten Sitzungen endgültig Grünes Licht geben. Bis zu einer sich abzeichnenden Eröffnung könne nach Einschätzung Brunners noch ein halbes Jahr vergehen. „Anfang 2024 könnte es dann soweit sein”, umriss er die Timeline für die Gemeinderäte.

Als Standort ist ein Gebäudeteil des Landjugendheims der Landjugend Bindlach-Bad Berneck vorgesehen. Das Start-up Arudu aus Helmbrechts plant dort mit einem Sortiment von rund 1.500 Artikeln. Der Zugang für Kunden zum Markt soll mit einem Chip erfolgen. Die Bezahlung des unbemannten Marktes würde digital erfolgen. Lies auch: Vor wenigen Wochen kehrte nach jahrelangem Leerstand in einem ehemaligen Supermarkt wieder Leben ein.


Von Jürgen Lenkeit
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