Eisstadion in Bayreuth: Diskussion um Sanierung erhält neue Munition

BAYREUTH. Wie geht es mit dem Eisstadion im Sportpark weiter? Dass das Stadion alles andere als energie- und klimaschonend ist, ist in Bayreuth hinlänglich bekannt. Nun wird die Forderung nach einer Sanierung laut.

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert nun von der Stadtverwaltung, Mittel für eine Sanierung des Eisstadions in den Haushalt 2023 einzustellen. Die Antragsteller stören sich an einem Punkt massiv.

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Eisstadion Bayreuth: Sanierung gefordert

Das Städtische Kunsteisstadion, so der volle und nicht besonders attraktiv klingende Namen soll technisch und energetisch saniert werden. Das fordern die SPD-Stadträte Dr. Oliver Ponsel und Thomas Bauske. Sie haben einen entsprechenden Antrag das Eisstadion betreffend an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger gerichtet. Vor allem die Kälteanlage ist der Fraktion ein Dorn im Auge. Die ist über 40 Jahre alt und „aus energetischer und klimaneutraler Sicht nicht mehr zeitgemäß“, wie die beiden schreiben. Zum Thema: Matthias Wendel, Geschäftsführer der Bayreuth Tigers, hat sich gegenüber der Sonntagszeitung zur Kälteanlage geäußert.

Die Antragsteller erachten eine neue Kältetechnik als dringend erforderlich. Rund 60 Prozent der Energie könnten so eingespart werden. Bei den Kosten bestehe demnach die Möglichkeit einer Förderung. Ponsel und Bauske verweisen auf das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Als Zeitpunkt für die Sanierung des Eisstadions schlagen sie die Wochen direkt nach Ende der DEL2-Saison an. Den Bayreuth Tigers als Eishockey-Profimannschaft würde das Recht eingeräumt zu Beginn der DEL2-Spielzeit 2023/24 nur auswärts zu spielen, bis die Sanierung abgeschlossen sei. Auch interessant: Die Sonntagszeitung hat Petteri Nikkilä, den Königstransfer der Bayreuth Tigers, portraitiert.

red