Wirken Humboldts bekannt machen – Kulturforum zum 250. Geburtstag des Universalgelehrten

Goldkronach. »Die Region mit dem Wirken Alexander von Humboldts bekannt machen und die Menschen hierfür zu begeistern, gleichzeitig aber auch international verdeutlichen, was die Jahre der fränkischen Zeit Humboldts später der Welt gegeben haben». Diesen Anspruch hat das Alexander von Humboldt-Kulturforum Schloss Goldkronach e.V. mit seinem Vorsitzenden, dem »Schlossherren» und früheren Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk. Heuer, im Jahr des 250. Geburtstages des Universalgelehrten, legt sich das Kulturforum besonders ins Zeug.

So werden vom Kulturforum in Patenschaft mit der Stadt Goldkronach, dem Landkreis Bayreuth und der Stadt Bayreuth zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt (siehe neben- stehender Kasten), erklärte Hartmut Koschyk bei einem Pressegespräch.

Unter dem Motto »Humboldt mit allen Sinnen genießen» gibt es spezielle Genussprodukte zum Jubiläumsjahr im Angebot. So hat die Brauerei Hütten aus Warmensteinach einen »Humboldt-Trunk» eingebraut, ein dunkles, malzbetontes Exportbier mit 12,7 Prozent Stammwürze. Das Bier, von dem nur ein Sud im Jahr eingebraut wird, gibt es zwar schon seit drei Jahren, in diesem Jahr werden die 0,3-Liter-Flaschen allerdings mit einer speziellen Jubiläums-Etikettierung versehen.Von der Bäckerei Tobias Beck in Goldkronach gibt es als besondere Jubiläumsspezialität »Humboldt-Laabla». Die Brötchen sind auf Basis von Emmer-Naturkorn gebacken.Die Bayreuther Metzgerei Parzen hat spezielle »Humboldt-Seufzer» kreiert. Hierbei handelt es sich um Bauernseufzer mit besonderen Gewürzen aus Ländern und Regionen, die Humboldt auf seinen Forschungsreisen besucht hat.

Schließlich gehört auch die im vergangenen Jahr von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Goldkronach vorgestellte »Humboldt-Rose» zu den Jubiläumsprodukten. Die Rose wurde von der Rosenschule Kordes aus dem Landkreis Pinneberg gezüchtet und wird von der Gärtnerei Übelhack vertrieben. »Die Rose ist absolut der Renner, die Zahl der Vorbestellungen ist so groß, dass die Zahl der zur Verfügung stehenden Blumen für heuer gar nicht ausreichen wird, um alle zu bedienen», erklärte Hartmut Koschyk.

In einem Brief an Ministerpräsident Dr. Markus Söder setzt sich das Kulturforum außerdem dafür ein, dass Alexander Humboldt angesichts seiner Verdienste um Bayern und Franken in die Walhalla aufgenommen wird.

rs