Was haben Syrien und Franken gemeinsam?

BAYREUTH. Zweisprachige, deutsch-arabische Ausstellung im Historischen Museum Bayreuth ab dem 17. Dezember. Die Ausstellung geht bis zum 15. März 2020.

Was haben Syrien und Franken miteinander gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig bis nichts, aber bei näherem Hinsehen vereinen sie spektakuläre Kriegserfahrungen. Syrien erlebt gegenwärtig immer noch Krieg und Bürgerkrieg, Franken während des Dreißigjährigen Kriegs, der mit der vierhundertjährigen Wiederkehr seines formellen Beginns wieder verstärkt beachtet wird.

Die Ausstellung kombiniert historisches und aktuelles Kriegserleben: Syrerinnen und Syrer brachten die Fotografien mit, die sie unter schwierigen Umständen aus dem Land mitnehmen konnten und die von Krieg und Gewalt erzählen.

Alle wichtigen Texte wurden ins Arabische übersetzt und sollen damit auch Geflüchtete aus dieser Sprachregion einladen, Vergangenheit und Gegenwart zusammen zu sehen, und menschliches Erleben in den Mittelpunkt zu rücken.

So entstand eine aktuell-politische Ausstellung, die am 16. Dezember um 19.00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche in Bayreuth eröffnet werden wird und dann ab dem 17.12. im Historischen Museum Bayreuth zum Besuch einlädt.

red